Doppelblitzer bis 2. Februar im Testbetrieb

Erfurt.  Wer noch schnell über die fast rote Ampel will, wird in der Heinrichstraße geblitzt.

Anfang Dezember war der Doppelblitzer in der Heinrichstraße aufgebaut worden.

Anfang Dezember war der Doppelblitzer in der Heinrichstraße aufgebaut worden.

Foto: Marco Schmidt

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Der Doppelblitzer in der Heinrichstraße ist in Betrieb gegangen – jedoch im Testbetrieb. Das bestätigt Patrick Martin, Sprecher der Landespolizeidirektion, auf unsere Anfrage. Das stationäre Messsystem ist in der Lage, gleichzeitig die Messung von Rotlicht- und Geschwindigkeitsverstößen durchzuführen. Das bedeutet: Rollt ein Auto zu flott heran, weil der Fahrer noch schnell über die Ampel will und diese schaltet auf Rot, löst der Blitzer wegen Rotlichtverstoß und zugleich überhöhter Geschwindigkeit aus.

„Wir testen bis 2. Februar zwei Möglichkeiten der Datenübertragung. Die Daten sollen direkt an die Bußgeldstelle gemeldet werden. Dazu braucht es eine Leitung, einen sicheren Funkweg“, erklärt Patrick Martin. Auch aus datenschutzrechtlicher Sicht seien Tests notwendig. Nach Ende des Testbetriebs soll „so schnell wie möglich“ der Blitzer scharf geschaltet werden.

Der Blitzer soll die Verkehrssicherheit erhöhen. Die zu überwachende Bedarfsampel wird aufgrund des angrenzenden Kindergartens sehr stark von Kindern und Eltern frequentiert. Zudem befinden sich weitere Einrichtungen, die durch einen besonders schutzwürdigen Personenkreis häufig aufgesucht werden. Weiterhin gab es Bürgerbeschwerden über zu schnelle Autos und Rotlichtverstöße.

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