Erfurt: Premiere für den dritten Funk-Soul-Smoothie mit Faroul

Erfurt  Band feiert heute die Releaseparty ihres neuen Albums „Dreams and Future“ bei Franz Mehlhose

„Faroul“ sind fünf Musiker aus Thüringen, die mit ihrem neuen Album „Dreams and Future“ die Gäste bei Franz Mehlhose zum Tanzen bringen wollen.

„Faroul“ sind fünf Musiker aus Thüringen, die mit ihrem neuen Album „Dreams and Future“ die Gäste bei Franz Mehlhose zum Tanzen bringen wollen.

Foto: Robin Genz

Heute ist es soweit: Die Band „Faroul“, was für Family Root Soul steht, feiert im Musikclub Franz Mehlhose die Releaseparty ihres neuen Albums. „Dreams and Future“ ist der Titel des mittlerweilen dritten „Babys“, wie Sänger Patrice Wottky das Werk nennt, das auf CD und LP erhältlich ist. Sechs Songs sind darauf zu finden, die Gruppe ist ihrem „Musik-Smoothie“ treu geblieben, der Funk, Soul, Reggae, Rap und Jazz vereint.

Es ist das zweite Album, das in der jetzigen fünfköpfigen Bandbesetzung entstanden ist mit Alexander Kemptner an der Gitarre, Maximilian Großkopf am Schlagzeug, Albrecht Müller am Bass und Lars Mäurer an den Tasten. Sänger, Bassist und Schlagzeuger stammen gebürtig aus Sondershausen, haben sich aber längst zum Studium auf andere Orte Thüringens verteilt. Basis der Band sind heute Erfurt und Jena.

„Wir haben uns musikalisch ineinander verliebt“, erinnert sich Sänger Patrice an die erste Begegnung und gemeinsames Musikmachen mit Alex in einer WG. Und tatsächlich gelang, was unter Musikern sonst so gut wie nie glückt: Aus dem Satz „Lass uns mal was zusammen machen“ wurde die Band Faroul. Bassist und Schlagzeuger kamen hinzu, Patrice hatte in einem anderen Bandprojekt mit beiden schon Musik gemacht. Seit 2012 als Quartett unterwegs, macht seit 2016 Lars Mäurer, der auch bei „Feindrehstar“ die Tasteninstrumente bedient, Faroul komplett, wie Patrice Wottky sagt.

Für die heutige Releaseparty bei Franz Mehlhose in der Löberstraße 12 sind alle Vorverkaufskarten weg. Wegen der Atmosphäre sei dieser Ort die erste Wahl für die Albumpremiere. Manchmal, da darf es die noch kleinere Bühne sein: „Ich liebe Wohnzimmerkonzerte“, sagt Patrice. Sicher, gern würde er auch vor 20.000 Menschen spielen, seine Songs von Sehnsucht und Wiedersehen, von Freiheit und Loslassen. Die Intimität eines Wohnzimmers aber könne das kaum aufwiegen. Eine kleine Tour führt die nächsten Wochen über Köln und München schließlich nach Berlin.