Erfurter Aktive aus Sport, Kultur und Sozialbereich geehrt

Erfurt  CDU-Kreisverband ermittelte zum 19. Mal ehrenamtliche Preisträger für Erfurt.

Das Gruppenbild zeigt die Preisträger vom 19. CDU-Ehrenamtspreis gemeinsam mit ihren Laudatoren.

Das Gruppenbild zeigt die Preisträger vom 19. CDU-Ehrenamtspreis gemeinsam mit ihren Laudatoren.

Foto: Brigitte Kühn

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Bei einer Festveranstaltung im Augustinerkloster wurden am Samstag, 7. September, in guter Tradition zehn Auszeichnungen vorgenommen und ein Sonderpreis vergeben.

Einer der Preisträger im Bereich Kultur ist Frank Born für sein vielfaches freiwilliges Engagement, getragen vom Glauben. In der Evangelischen Kirchgemeinde Gispersleben gehört er seit 1998 zum Gemeindekirchenrat, dem er viele Jahre auch vorstand. Nach einer Lektorenausbildung hielt er im Kirchenkreis Erfurt schon über 80 Gottesdienste. Eng verbunden ist er mit der Kindertagesstätte „Arche Noah“ in der Sofioter Straße. Er konzipierte den Neubau mit, begleitete den Bau, kümmert sich um Probleme wie nach einem Einbruch mit Vandalismus.

Bildung wird vermittelt und Lebensfreude

Im Keller des Volkskundemuseums findet man nicht nur eine einzigartige Sammlung zu DDR-Sammlung, sondern wöchentlich auch die beiden 80-Jährigen Helga Heymann und Martin Matschewski. Sie sind Museumsfans, nicht nur auf der Besucherseite. Seit zwei Jahren erstellen sie eine einzigartige Dokumentation zur „Feinkeramischen Industrie in Mitteldeutschland zwischen 1945 und 1990“, sichten und bewerten Materialien, ergänzen sie um ihre Zeitzeugen-Geschichte, werden besondere Privat-Stücke stiften.

Geehrt im Bereich Sport wurde Prof. Dr. Rainer Knauf. Der Fachgebietsleiter für das Fachgebiet Künstliche Intelligenz an der TU Ilmenau findet seinen Aktiv-Ausgleich seit 25 Jahren bei der Deutsche Lebensrettungsgesellschaft; ob im Vorstand in Erfurt, bei der Betreuung von Schwimm- und Trainingsgruppen, bei der Aus- und Weiterbildungen. Er übernimmt jährlich Rettungsschwimmerdienste an der Ostsee. Al Mitglied des Sanitätsbetreuungszugs der Stadt Erfurt half er zudem bei Hochwassereinsätzen.

Sarah Münchgesang steht als Cheftrainerin bei Opus Cultum für den karnevalistischen Tanzsport. Bis zu 14 Wochenstunden Training stehen hinter den Erfolgen an der Leistungsspitze in Thüringen. Erst durch ihr Engagement ist auch die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften möglich.

Einen Preis für soziales Engagement erhielt Hannah Bloch. Sie trainiert Kinder im Anger Karneval Klub (AKC), vermittelt ihnen dabei Werte wie Integrität, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft. Denn diese lebt sie auch vor. Als Schülerin half sie im St. Elisabeth-Heim, 2015 den Flüchtlingen in der Messehalle. Nach dem Abi arbeitete sie freiwillig am Erinnerungsort Topf &Söhne sowie in einem Erfurter Krankenhaus. Nun steht das Studium an.

Christian Manzke gehört zum Verein „Stark unter einem Dach“ im Jugendhaus Wiesenhügel: Kindern und Jugendlichen bietet er erlebnispädagogische Ausflüge, Freizeiten, Video- oder Musikprojekte. Dass macht die Angebotspalette der Hauptberuflichen breiter. Ihn ließen diese Erfahrungen im Jugendhaus seinen Berufsweg überdenken -- hin zu einem Sozialstudium.

Ingeburg Hornung kümmerte sich um Senioren, leitet heute Erfurts größte Volkssolidaritäts-Ortsgruppe. Die fast 80-Jährige managt ein vielseitiges Gemeinschaftsleben, vermittelt Bildung und Lebensfreude. Sie ist zudem 20 Jahre im Seniorenbeirat, leitete dort die AG Kultur und damit auch den Literaturwettbewerb „Federlesen“.

Petra Mielenz liegt das Wohl von Familien am Herzen. Seit einem viertel Jahrhundert ist sie Mitglied im Landesverband Thüringen des Deutschen Familienverbandes, stemmte ein Dutzend Jahre den Vereinsvorsitz. Derzeit fordern sie eigene Familien-Pflichten. Familie liegt ihr eben sehr am Herzen.

Karin Heling ist im Vorstand beim Schutzbund der Senioren und Vorruheständler Thüringen, Seniortrainerin und Leiterin der Fotogruppe Focus. Sie organisiert Vorträge, Ausflüge, Ausstellungen und Treffen. Sie engagiert sich im Großelterndienst. An der Schillerschule gründete sie eine Interessengemeinschaft Fotografie. Seit zwei Jahren ist sie Leiterin des Fotoprojekts Buga.

Die Siedlergemeinschaft Ringelberg e.V. steht für mehr als das jährliche Straßenfest. Auf dem Berg geht es vor allem um Integration. Da gibt es die Alteingessenen und Neu-Zugezogenen, Bau- und Generations-Probleme-- sowie die Siedlergemeinschaft als Garant fürs Miteinander.

Mit einem Sonderpreis, übergeben an den Stadtfeuerwehrverband, wird die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren gewürdigt. In diesem Jahr speziell für ihre Einsätze bei der Bewässerung der extrem trockenen Wälder, so dass es im Erfurter Forst zum Glück nicht brannte.

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