Benefizaktion: Erfurter Familien geben „Hoffnung für Friedrich“

Erfurt.  Die Benefizaktion für den erkrankten Erfurter Jungen Friedrich auf der Messe findet große Resonanz. Über 40.000 Euro an Spenden sind insgesamt durch verschiedene Aktionen zusammengekommen.

Zur Benefizaktion „Hoffnung für Friedrich“ kommen am Sonntag vor allem Erfurter Familien. Der Fitness-Run mit Nils Schumann (r.) spielt allein 1300 Euro an Spenden ein.

Zur Benefizaktion „Hoffnung für Friedrich“ kommen am Sonntag vor allem Erfurter Familien. Der Fitness-Run mit Nils Schumann (r.) spielt allein 1300 Euro an Spenden ein.

Foto: Casjen Carl

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Eine überwältigende Resonanz findet am Sonntag die Benefizaktion „Hoffnung für Friedrich“ auf der Messe in Erfurt. Der zehnjährige Junge aus Erfurt ist an einem Hirntumor erkrankt, der nicht per OP behandelt werden kann. Eltern aus der Schule Friedrichs hatten die Aktion initiiert und wegen der großen Beteiligung noch kurzfristig aus der Schulturnhalle der Aktiv-Schule auf die Messe verlegt. Wie Isabel Winkler aus dem Kreis der Initiatoren am Abend sagt, waren rund 7000 Erfurter auf die Messe gekommen.

Den Auftakt bildete ein Fitness-Run mit Nils Schumann, der schon über hundert Sportler anzog. Über die Rundenzahl der Teams wuchs die Spendensumme an. Wie Nils Schumann später bekanntgab, kamen so allein 1300 Euro zusammen.

Hüpfburgen-Wochenende versteigert

Im Saal des Kongressbereichs fand parallel eine Versteigerung mit dem Moderator Marc Neblung statt, für die verschiedene Firmen Sachspenden zur Verfügung gestellt hatten. Beispielsweise brachte die Versteigerung eines Hüpfburgen-Wochenendes 150 Euro ein. Die Initiatoren hatten vor allem Sport- und Freizeitaktivitäten zu einem Programm zusammengestellt, weil Friedrich in seinem Bekanntenkreis als sportlicher und unternehmungslustiger Junge bekannt ist. Vor allem Familien sind zur Messe gekommen, um ihre Anteilnahme am Schicksal Friedrichs zu zeigen und zu helfen.

Mit der von ihr gestarteten Spendenaktion hofft die Mutter, Geld für eine Behandlung in den USA zusammenzubekommen. Dort wird ein in Deutschland nicht zugelassenes Medikament eingesetzt, was – so die Hoffnung - das Leben Friedrichs noch einmal verlängert.

Bis in den Abend hielt das Interesse an. Lang dauerte auch das Zählen des Geldes aus den Spendenboxen. Über 40.000 Euro kamen zusammen. „Wir haben eine Stadt zusammengebracht“, sagte Isabel Winkler beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Erfurter.

  • [Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hatten wir von über 48.000 Euro berichtet. Diese Zahl wurde nun von den Organisatoren korrigiert.]
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