FC Rot-Weiß Erfurt besiegt VfL Halle mit 2:1

Erfurt.  Fußball-Oberligist FC Rot-Weiß Erfurt hat im letzten Spiel vor der Corona-Zwangspause gegen den VfL Halle mit 2:1 gewonnen. Die Thüringer sind damit seit sieben Begegnungen ohne Niederlage.

Artur Mergel jubelt nach dem 2:1-Treffer mit Hedy Chaabi.

Artur Mergel jubelt nach dem 2:1-Treffer mit Hedy Chaabi.

Foto: Sascha Fromm

Mit dem sechsten Saisonsieg haben die Erfurter nun als Dritter den Anschluss zum punktgleichen Tabellenführer FC Eilenburg hergestellt, der nur aufgrund der um drei Treffer besseren Tordifferenz vorn liegt. Dazwischen rangiert der VfL Halle, der beim FC Rot-Weiß die erste Saisonniederlage kassierte.

Im Geisterspiel jubelten im Steigerwaldstadion jedoch zuerst die Gäste. Nils Morten Bolz zog aus 16 Metern und halbrechter Position einfach mal ab (1:0/17.). In dem hart umkämpften Duell tat sich der FC Rot-Weiß gegen die verbissen kämpfenden Hallenser zunächst sehr schwer, eine echte Chance herauszuarbeiten.

Ein Aktivposten war der zum ersten Mal von Beginn an aufgebotene Kevin Nsimba. Erst traf der 23-Jährige allerdings aus Abseitsposition (19.), dann versprang ihm nach einem Zuspiel von Artur Mergel im Strafraum der Ball (22.).

Hedy Chaabi erzielte den Ausgleich

Doch Nisimba setzte sich vor dem Halbzeitpfiff zumindest als Vorbereiter entscheidend in Szene. Er behauptete sich sehenswert auf der linken Seite, flankte die Kugel vors Tor, wo Hedy Chaabi den Ausgleich erzielte. Zwar kratzte Halles Torhüter Nick Waite den Ball scheinbar von der Linie, das Schiedsrichtergespann entschied jedoch auf Tor für Erfurt.

Dass Halle nicht umsonst in der Oberliga-Spitzengruppe mitmischt war dennoch längst deutlich geworden. Um ein Haar hätte der Gast postwendend zurückgeschlagen. Rot-Weiß hatte nämlich Glück, als der Kopfball von Tommy Kind nur an den linken Pfosten knallte (41.).

Erfurt schlug eiskalt zu

Halle strahlte auch in Halbzeit zwei stets Gefahr aus, wobei aber ebenso Erfurt zu neuen Möglichkeiten kam (Chaabi/53. und 56.). Ausgerechnet als der Gegner den Druck deutlich erhöhte, schlug Erfurt eiskalt zu. Marcel Bär suchte auf der rechten Seite die Grundlinie, schlug den Ball in den Strafraum, wo Artur Mergel mit einem wuchtigen Kopfball unhaltbar zum 2:1 traf (72.) und sein siebentes Saisontor erzielte.

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