Freiwillige putzen rund um Radstation in Erfurt

Frühjahrsputz an der Radstation:  Zehn Freiwillige des ADFC Erfurt und des Radentscheid Erfurt rückten dem Schmutz rund um die Radstation am Bahnhof zu Leibe.

Frühjahrsputz an der Radstation:  Zehn Freiwillige des ADFC Erfurt und des Radentscheid Erfurt rückten dem Schmutz rund um die Radstation am Bahnhof zu Leibe.

Foto: ADFC Erfurt

Erfurt.  Ein tragfähiges Konzept braucht es, um dem wiederholten Verdrecken des Geländes rund um die Radstation entgegenzuwirken, sagt der ADFC Erfurt.

Mit Besen, Kärcher und einer großen Ladung Müllsäcken rückten am Wochenende zehn Freiwillige des ADFC Erfurt und des Radentscheid Erfurt dem Schmutz zu Leibe, der sich in der Radstation am Hauptbahnhof angesammelt hatte. Stundenlang waren sie zugange, kehrten Splitt zusammen, sammelten Schnapsflaschen auf, reinigten die gröbsten Verschmutzungen. „Es war eine gute Aktion, die sich gelohnt hat“, resümiert Thomas Engel, einer der Initiatoren. Zugleich hofft er, dass es soweit nicht wieder kommen muss. „Die Radstation muss regelmäßig gereinigt und gewartet werden – das ist die Stadt ihren Radfahrern, aber auch ihren Gästen, die am Bahnhof ankommen und hier ihre ersten Eindrücke von Erfurt sammeln, schuldig.“

Perspektivisch müsse mehr Geld für eine dauerhafte Instandhaltung fließen, und Umbauten seien nötig, damit das Gelände nicht immer wieder zur Dreckecke verkommt. Um die konkrete Umsetzung zu klären, werden die Aktiven erneut das Gespräch mit der Stadt suchen.

Letztlich gehe es um ein tragfähiges Konzept, das dem ganzen Bereich zwischen Bahndamm und Polizeigebäude zu mehr Ansehnlichkeit verhilft. Die Ideen reichen von Hochbeeten, Baumpflanzungen, Fassadenbegrünung über die Vermietung des Radhaus-Erdgeschosses an eine Fahrradwerkstatt, Videoüberwachung und Trockenpissoirs bis hin zu einer architektonischen Umgestaltung, welche die Einsehbarkeit erhöht.