Geflutete Keller in Stotternheim

Stotternheim. Das Unwetter hielt Freiwillige Feuerwehren seit Samstag auf Trab. 47 Liter Regen pro Quadratmeter fielen in nur einer Stunde.

Ein Unwetter führte am Sonnabend in Stotternheim zu Überflutungen. Foto: Kathleen Sturm

Ein Unwetter führte am Sonnabend in Stotternheim zu Überflutungen. Foto: Kathleen Sturm

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Das Unwetter am Wochenende hat in Stotternheim für überflutete Keller und Straßen gesorgt. So musste die alte Schwerborner Straße, die jetzige Straße zum Stotternheimer See, am Samstag gesperrt werden, dort war aufgrund der Wassermassen. Ein Autoverkehr war nicht mehr möglich.

Um 17.10 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Stotternheim von der Leitstelle Erfurt alarmiert worden. "Von uns waren zehn Mann im Einsatz", sagt Wehrführer und Einsatzleiter Andreas Köhler gegenüber unserer Zeitung.

"Hinzu kamen die Freiwilligen Wehren von Schwerborn und Mittelhausen. Insgesamt waren circa 35 Kameraden im Einsatz."

Die Hauptaufgabe bestand im Leerpumpen von Kellern. "Die Gullys schafften es einfach nicht mehr, die Wassermassen aufzunehmen. Die gesamte Kanalisation war überfordert", erklärt Andreas Köhler die Ursachen für die Überschwemmungen. Innerhalb einer Stunde hatte es hier etwa 47 Liter auf einen Quadratmeter geregnet.

In Erfurt-Stadt indes kam es am Samstag und bis gestern Abend zu keinen Einsätzen oder größeren Schäden durch Wasser. Es habe sechs Notrufe gegeben und alle sechs seien aus Stotternheim gekommen, heißt es aus der Leitstelle Erfurt. Alle bezogen sich auf Überflutungen, Blitzeinschläge gab es keine.

"Natürlich gibt es immer mal Unwetter, aber in dieser extremen Form haben wir das in Stotternheim noch nicht erlebt", sagt Andreas Köhler. Für ihn und seinen ehrenamtlichen Helfer endete der Einsatz am Samstag gegen 21 Uhr, allerdings mussten sie gegen halb zehn noch einmal kurz raus.

"Ein Pärchen, das tagsüber nicht zu Hause gewesen war, kam am Samstagabend in sein Haus und der Keller war überflutet. Sie waren völlig überrascht", erinnert sich der Wehrführer. Doch am späten Abend wären alle Überflutungen zunächst beseitigt gewesen, auch die Straße war dann wieder freigegeben.

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