Nachpflanzungen in Krämpfervorstadt mit Sperrungen verbunden

Krämpfervorstadt.  Wegen langer Trockenperioden und aus anderen Gründen frei gewordene Baumscheiben in Erfurts Krämpfervorstadt werden neu bepflanzt.

Die Pflanzungen klimaresilienter Bäume in der Krämpfervorstadt  beginnen in der kommenden Woche. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und sollen bis Anfang Dezember abgeschlossen sein.

Die Pflanzungen klimaresilienter Bäume in der Krämpfervorstadt beginnen in der kommenden Woche. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und sollen bis Anfang Dezember abgeschlossen sein.

Foto: Guido Spohr/Stadtverwaltung

50 Bäume und Sträucher sollen in den nächsten Wochen in der Krämpfervorstadt nachgepflanzt werden, dort wo zum Beispiel anhaltende Hitze und Trockenheit oder auch Krankheiten die Fällung von Bäumen notwendig machten.

Sperrungen auf Gehwegen und Parkplätzen notwendig

Die Pflanzungen klimaresilienter Bäume in die leeren Baumscheiben beginnen kommende Woche und dauern bis Dezember. Begonnen wird am Montag in der Schlachthofstraße. In der letzten Oktoberwoche sind Grabungen in der Iderhoffstraße vorgesehen. Anfang November werden die Arbeiten in der Röntgenstraße fortgesetzt. Pflanzungen in der Reißhausstraße, Geschwister-Scholl-Straße, Rathenaustraße, Johnny-Schehr-Straße, Altonaer Straße und Ruhrstraße beschließen die Maßnahme.

In den betroffenen Straßenzügen wird es teilweise zu Sperrungen, etwa anderem von Gehwegen und Parkplätzen, sowie zu Geräuschbelästigungen kommen. Mit dem Quartiersgrünkonzept setzt die Stadt eine pilothafte Maßnahme im Rahmen des Forschungsprojekts „HeatResilientCity“ um.

Iderhoffstraße bekommt mehr Großsträucher wegen Leitungsbestand

Mit der beginnenden Vegetationsruhe wird das Pflanzkonzept des beauftragten Planungsbüros unter Leitung des Garten- und Friedhofsamts umgesetzt. Es werden Bäume gepflanzt, die künftigen klimatischen Rahmenbedingungen bezüglich Trocken- und Hitzestress, verbunden mit einer weiterhin notwendigen Frostresistenz, gewachsen sind. Darunter zum Beispiel Dreispitz-Ahorn, Chinesische Wildbirne, Rebona-Ulme und Blasenesche. In der Iderhoffstraße werden wegen des Leitungsbestands mehrheitlich Großsträucher gepflanzt.

Fördermittel fließen vom Bund und aus dem Baumfonds

Neben den Fördermitteln des Bundes fließen auch Mittel aus dem Baumfonds. Den haben der BUND Erfurt und mit der Bürgerinitiative „Stadtbäume statt Leerräume“ vom Oberverwaltungsgericht Weimar gegen die Stadt Erfurt aus einer Klage gegen die Fällungen von Bäumen an der Rathausbrücke zugesprochen bekommen.

Das Pflanzkonzept ist auf www.erfurt.de/ef130744 einsehbar. Ebenso können Informationen über www.heatresilientcity.de eingeholt werden.