Kunstprojekt in Erfurt folgt Thüringer Tradition des Emaillierens

Drei europäische Kulturvereine (aus Frankreich, Österreich und Deutschland) haben über das Programm Erasmus+ einen Austausch im Bereich Kunst und Kultur durchgeführt. Den Abschluss bildete eine Projektwoche in Erfurt.

Drei europäische Kulturvereine (aus Frankreich, Österreich und Deutschland) haben über das Programm Erasmus+ einen Austausch im Bereich Kunst und Kultur durchgeführt. Den Abschluss bildete eine Projektwoche in Erfurt.

Foto: Rita Thieme-Perdelwitz

Erfurt.  Kunsthandwerkliches Emaillieren hat in Thüringen eine gute Tradition. Ein internationales Projekt griff diese nun auf und führte Künstler aus drei Ländern zusammen.

Drei Vereine aus drei europäischen Ländern haben erfolgreich ein Projekt Strategische Partnerschaft in der Erwachsenenbildung durchgeführt. „Kreativität und Kunst brauchen Ideen und Fertigkeiten“ – so der Titel des Vorhabens, für das der Kulturverein „Performance Art Theaterproduktion Thüringen“ (PATT e. V.) den langjährigen Partner aus Südfrankreich, die Organisation „Eurocultures en Corbières“ und den „Lienzer Sängerbund 1860“ aus Osttirol begeistern konnte.

Am Projekt beteiligten sich 18 Personen, jeweils sechs Kunstinteressierte aus Südfrankreich, Osttirol und Thüringen. Der Abschluss des Projekts in Erfurt stand ganz im Zeichen der praktischen Anwendung des Emaillierens. Thüringen kann auf eine lange Tradition der Emailletechnik verweisen. Im Berufsbildungszentrum (BBZ) der Handwerkskammer (HWK) Erfurt und in den Künstlerwerkstätten der Stadt haben sich die Teilnehmer mit den Grundlagen des kunsthandwerklichen Emaillierens vertraut gemacht und selbst praktisch gearbeitet. Hierbei wurden sie von der Schmuckdesignerin und Leiterin der Künstlerwerkstätten Mandy Rasch fachlich betreut.