Neugierige auf Erfurts Buga-Baustellen begeben sich in Gefahr

Nicht nur im Ega-Park wird derzeit für die Bundesgartenschau in Erfurt noch mit schwerem Gerät gebaut. Neugierige Spaziergänger oder Kinder sind da fehl am Platze.

Nicht nur im Ega-Park wird derzeit für die Bundesgartenschau in Erfurt noch mit schwerem Gerät gebaut. Neugierige Spaziergänger oder Kinder sind da fehl am Platze.

Foto: Marco SchmidT

Erfurt.  Wer vor Buga-Neugier in Erfurt Absperrungen umgeht, riskiert Anzeigen und vielleicht sein Leben.

Erst vor vier Wochen hatte der Erfurter Buga-Beauftragte, Alexander Hilge, an die Bürger appelliert, die Baustellen der Buga nicht zu betreten oder gar zu befahren. Das alles scheint wenig zu fruchten.

Am Donnerstag meldete sich auch die Erfurter Polizei in gleicher Angelegenheit zu Wort. So informierte ein Polizeisprecher, dass in den vergangenen Wochen vermehrt Anzeigen wegen Hausfriedensbrüchen erstattet wurden, weil Bürger widerrechtlich auf Buga-Baustellen herumliefen. Zumeist würden Lücken der Bauzäune ausgenutzt, um auf die Terrains zu gelangen. Nicht selten begäben sich die Leute in Gefahr, da noch mit großen Baumaschinen gearbeitet werde und man in dem Bereich nicht mit Spaziergängern rechne, hieß es weiter.

Die Polizei bittet die Erfurter dringend, sich die wenigen Tage bis zum Buga-Start zu gedulden. Man möge den Verantwortlichen die Zeit lassen, notwendige Bauarbeiten und letzte Handgriffe in Ruhe abzuschließen. Voraussichtlich ab 23. April stehe das Buga-Gelände allen Neugierigen offen und man könne während der Öffnungszeiten so viel schauen und staunen wie es beliebt – ohne Anzeige wegen Hausfriedensbruch.