Ohne Zuspielerin ein Start nach Maß

Gera  Personell geschwächt gewinnen Damen des VC Gebesee den Saisonauftakt in der Volleyball-Thüringenliga beim Geraer VC

Drei Punkte zum Start: Die Damen des VC Gebesee auf der Mission Titelverteidigung.

Drei Punkte zum Start: Die Damen des VC Gebesee auf der Mission Titelverteidigung.

Foto: Verein

Nach zwei Vorbereitungsturnieren reisten die Damen des VC Blau-Weiß Gebesee am vergangenen Samstag als amtierender Landesmeister zum Vizemeister Geraer VC. Leider verletzte sich die neue Gebeseer Zuspielerin Claudia Beyer bei Turnier in Hildburghausen so schwer, dass sie für die gesamte Saison ausfallen wird. Christine Protze und Annika Müller wechselten sich in Gera als Zuspielerinnen ab und füllten diese Rolle offensiv aus.

Mit einer Aufschlagserie von sieben Punkten in Folge von Mittelblockerin Angelina Sann gingen die Gebeseer Mädels in Führung und waren von Beginn an Feuer und Flamme. Harte, variable Angriffe von Annika Müller im Vorderfeld verunsicherten die Geraerinnen. Auch Vanessa Wernecke arbeitete mit gelegten Bällen und zwang so den Gegner zu Fehlern. Die Seiten wurden nach dem 25:19-Satzsieg für Gebesee gewechselt.

Die Mädels aus Ostthüringen fanden im zweiten Satz besser ins Spiel und setzten die Gebeseer Annahme um Libera Lea Fink erfolgreich unter Druck. Ihr Rückstand wurde jedoch nie größer als ein oder zwei Punkte. Als Christine Protze beim 18:19 zum Aufschlag ging, drehten die Mädels aus dem Thüringer Becken den Punktestand und gingen mit 23:20 in Führung. Durch Fehler in der Gebeseer Annahme bekam Gera den Satzball mit 24:23. Zum Glück für Kapitänin Christine Protze und Co. verwandelten die Gastgeberinnen den letzten Ball nicht und Lena Hoffmann zeigte Nervenstärke am Aufschlag, sodass sich Gebesee über den zweiten Satzgewinn mit 26:24 freuen durfte.

Satz drei begann wie der zweite. 7:2 und später 13:9 für Gera machte die Gebeseerinnen jedoch nicht unsicher. Vor allem Julia Thierfelder und Angelina Sann agierten variabel im Schnellangriff und verwandelten harte Schläge. Diesmal waren es zwei Aufschlagserien von Julia Thierfelder, die den Punkterückstand erst ausglich (13:13) und später die Führung zum 23:19 sicherte. Konzentriert wurde „der Sack zugemacht“ und das Spiel durch den dritten Satzsieg per 25:20 gewonnen. Große Freude machte sich breit und die anfängliche Anspannung fiel ab.(vi)

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.