Erfurt: Online-Vortrag zu Klimakrise und Kolonialismus

Erfurt  Gibt es Zusammenhänge zwischen der Klimakrise und der kolonialen Vergangenheit? Ein Vortrag will eine Antwort auf diese Frage geben

Mnyaka Sururu Mboro und Christian Kopp vom Verein Berlin Postkolonial haben die Wanderausstellung „Der Zorn des Mdachi bin Sharifu“ konzipiert. Sie ist derzeit in der Kleinen Synagoge aufgebaut.

Mnyaka Sururu Mboro und Christian Kopp vom Verein Berlin Postkolonial haben die Wanderausstellung „Der Zorn des Mdachi bin Sharifu“ konzipiert. Sie ist derzeit in der Kleinen Synagoge aufgebaut.

Foto: Elena Rauch

„Auch der Kolonialismus ist Ursprung der Klimakrise … und ein Teil ihrer Lösung liegt in antikolonialen Kämpfen.“ Unter diesem Titel läuft am Freitag ein Vortrag von Rebecca Abena Kennedy-Assante und Imeh Ituen im Rahmen der Ausstellung „Breaking the Silence – Der Zorn des Mdachi bin Sharifu“, die geplant noch bis Juni in der Kleinen Synagoge zu sehen ist (derzeit geschlossen).

Rebecca Abena Kennedy-Asante hat Naturheilverfahren, Naturschutz und Ökologie studiert. Neben Pflanzenkunde gilt ihr Interesse Bewegungen, die antirassistisch, feministisch und umweltprotektiv handeln. Imeh Ituen hat Sozialwissenschaften und Umweltmanagement studiert. Als Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin beschäftigt sie sich mit Fragen von Kolonialität und Rassismus in der Umwelt- und Klimakrise. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Eine-Welt-Netzwerk. Der Vortrag ist per Livestream zu verfolgen.