Anzeige

Piratenpartei schickt zur Wahl in Erfurt 13 Kandidaten ins Rennen.

Erfurt  Erfurter Kreisverband der Piratenpartei schickt zur Stadtratswahl 13 Kandidaten ins Rennen.

TA
| Lesedauer: 2 Minuten
Peter Städter steht auf Listenplatz 1 der Piratenpartei.

Peter Städter steht auf Listenplatz 1 der Piratenpartei.

Foto: Susann Fromm

Erfurt.  Ihre ­Kandidaten für die Erfurter Stadtratswahl 2019 hat die Piratenpartei am Sonntag aufgestellt. Eingeladen waren nicht nur die Piraten des Kreisverbandes, sondern auch interessierte Bürger der Stadt.

Auf Platz 1 der offenen Liste wurde der amtierende Stadtrat und Lehrer Peter Städter gewählt. Rechtsanwalt Tim Staupendahl, der noch tags zuvor auf der von den Piraten Erfurt angemeldeten Demo gegen die EU-Urheberrechtsreform eine viel bejubelte Rede hielt, kam auf Platz 2. Auf Platz 3 folgt ihm der Erfurter Kreisvorsitzende der Piraten, Markus Walloschek, der seit vielen Jahren in der Stadtpolitik (u. a. im Behindertenbeirat) aktiv ist. Die Piraten Erfurt hatten die Erfurter aufgerufen, mit ihnen zusammen auf einer offenen Liste für den Stadtrat zu kandidieren. Denn jeder Bürger soll die Geschicke seiner Stadt mitbestimmen dürfen – parteiunabhängig. Dem Aufruf folgten mehrere politisch interessierte Erfurter, so dass 13 Kandidaten zur Stadtratswahl im Mai antreten werden.

Weitere Listenplätze:

Platz 4 Christian Fischer, Generalsekretär der Piraten Thüringen

Platz 5 Erik Limburg, Stellvertretender Vorsitzender der Piraten Erfurt

Platz 6 Anthony Richter, IT-Systemelektroniker •

Platz 7 Albert Opfermann, Trainer bei Lok Erfurt

Platz 8 Harald Danz, Küchenmeister und Lehrer

Platz 9 Manfred Schubert, Politischer Geschäftsführer der Piraten Thüringen

Platz 10 Sebastian Schirmer, Landesspitzenkandidat „Bündnis Grundeinkommen“

Platz 11 Christhard Dietz

Platz 12 Ursula Koch

Platz 13 Jürgen Koch „Wir haben eine tolle Liste, mit der wir das Ergebnis der letzten Stadtratswahl übertreffen können, um die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortzusetzen. Es ist uns gelungen, in den letzten fünf Jahren große Teile unserer kommunalpolitischen Ziele umzusetzen. Erfurt braucht eine Kommunalpolitik, die ohne Fraktionszwang sachorientiert arbeitet, Bürger informiert und in höherem Maße einbezieht“, sagt Spitzenkandidat Peter Städter.

( TA )