Rot-Weiß Erfurt schlägt BFC Dynamo Berlin

Erfurt  Fußball-Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt hat gegen den BFC Dynamo mit dem 2:1 (0:1) den zweiten Saisonsieg geschafft. Wir haben im Schnellcheck die wichtigsten Einschätzungen zusammengetragen.

Sinisa Veselinovic erziehlt in dieser Szene das Tor für Erfurt zum 1:1.

Sinisa Veselinovic erziehlt in dieser Szene das Tor für Erfurt zum 1:1.

Foto: Frank Stelnhorst

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Kurzfazit: Einen schwachen Start ins Spiel der Thüringer nutzte der seit vier Spielen sieglose BFC Dynamo zur Führung. Erst nach einer halben Stunde wurde Erfurt im eigenen Stadion wesentlich mutiger. Als Selim Aydemir und Velimir Jovanovic ins Spiel kamen, drehte der FC Rot-Weiß schließlich doch noch das Spiel.

Tore: Lukas Krüger erzielte aus Nahdistanz die Berliner Führung (6.). Nach dem siebenten Eckball grätscht Sinisa Veselinovic im letzten Moment den Ball zum Erfurter Ausgleich über die Linie (54.). Nach einem Zuspiel von Danilo Dittrich traf der eingewechselte Velimir Jovanovic zum 2:1 (73.).

Aufstellung: Im Erfurter Tor feierte Jannick Theißen sein Regionalliga-Debüt. Anfang des Monats war er von Fortuna Düsseldorf ausgeliehen worden und stand schon im Landespokal in Teistungen (7:0) zwischen den RWE-Pfosten. In der Abwehr kehrte Pierre Becken ins Augebot zurück.

FC Rot-Weiß Erfurt: Theißen – Novy, Becken, Lela, Surek – Schmitt (GK), Vogt (46. Aydemir, GK), Dittrich, Rüdiger (81. Adomah), Gladrow (68. Jovanovic) – Veselinovic

BFC Dynamo: Witte – Kleihs, Taag, Blum, Reher – Pollasch (GK), Garbuschewski, Schulz, Brumme (76. Moustoifa) – Krüger (80. Braun), Bolyki (64. Breitfeld)

Bester Spieler: Velimir Jovanovic wurde zwar erst in der 68. Minute eingewechselt. Aber wenn der 32-Jährige am Ball war, brannte es im Berliner Strafraum. Er selbst belohnte sich beim 2:1-Siegtreffer mit dem vierten Saisontor.

Szene des Spiels: In der Halbzeitpause wechselte RWE-Trainer Thomas Brdaric mit Selim Aydimir gleichzeitig wesentlich mehr Schwung ins Erfurter Spiel ein und leitete damit die Wende ein.

Kurios am Rande: Spannend blieb es auch in der Pause. In der Halbzeit wurde das Achtelfinale im Thüringer Landespokal gelost. Der FC Rot-Weiß muss am zweiten Oktober-Wochenende zum SV Blau-Weiß Büßleben aus der Landesklasse. Die Elf aus dem Vorort der Landeshauptstadt hatte in der vergangenen Saison überraschend das Halbfinale erreicht.

Tabelle: Erfurt klettert trotz des zweiten Saisonsieges mit nun neun Punkten zwar nur um zwei Positionen auf Rang zwölf, hat jetzt aber den Kontakt zum Mittelfeld hergestellt. Tabellenplatz fünf, wo gerade Drittliga-Absteiger FC Energie Cottbus rangiert, ist nur vier Zähler entfernt.

Nächste Partie: Für den FC Rot-Weiß Erfurt geht es am kommenden Freitag, 20. September, weiter. Um 18 Uhr gastiert die Mannschaft um Trainer Thomas Brdaric zum Thüringen-Derby bei Wacker Nordhausen.

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