Schlaues Grün in Licht und Schatten bei der Buga: Wie Pflanzen sich bei schlechten Bedingungen anpassen

Die Hallenschau Nr. 6 der Buga ist bis zum im Glashaus auf der Ega zu bewundern.

Die Hallenschau Nr. 6 der Buga ist bis zum im Glashaus auf der Ega zu bewundern.

Foto: Sibylle Eßer / DGB

Erfurt.  Welche Strategien Pflanzen entwickeln, um unwirtlichen Bedingungen zu trotzen, erzählt bis zum 13. Juni die 6. Hallenschau der Buga im Egapark.

Pflanzen sind wahre Strategen. Pfingstrosen können bis zu 50 Jahre an einem Standort stehen und haben ihre eigenen Mittel gegen Wassermangel. Die Wurzeln des Amerikanischen Meersenfs erkennen, ob sie zwischen fremden oder verwandten Pflanzen wachsen und verhalten sich dementsprechend mehr oder weniger solidarisch. Orchideen sind wahre Luftakrobaten und nehmen sie mit ihren Luftwurzeln genug Feuchtigkeit auf, um zu überleben.

Beispiele, wie Pflanzen widrigen Bedingungen trotzen

Mit der Intelligenz der Pflanzen befasst sich die 6. Hallenschau der Buga unter dem Motto „Vom Umgang der Pflanzen mit Wasser – schlaues Grün in Licht und Schatten“ im Glashaus auf der Ega in Erfurt bis zum 13. Juni. Und Beispiele, wie sie widrigen Bedingungen trotzen, finden sich in der Ausstellung viele.

Pflanzen verraten ihre Taktiken zum Wasser speichern oder Insektenabwehr

Ein hochspannendes, aktuelles Thema in Zeiten des Klimawandels, versprechen die Buga-Veranstalter. Viele grüne Exponate wurden ins Glashaus, in dem die Palmen und Kakteen überwinterten, bevor das Klimazonenhaus Danakil entstand, eingeladen, die ihre Geschichte zum Wasserspeichern, Insektenabwehren oder ihrer liebsten Pflanzengesellschaft erzählen.