Schotte-Stück in Erfurt: Zwischen Seefahrerromantik und Irrsinn

Erfurt  „Ich, Moby Dick“ erlebte Premiere in der Schotte. Umgang des Menschen mit seiner Umwelt kommt zur Walfang-Kritik dazu.

„Ich, Moby Dick“ heißt das neue Schotte-Stück in der Regie von Katrin Heinke, das mit Seefahrer-Romantik und Abenteuer ebenso spielt wie mit der Kritik am frevelhaften Umgang der Menschen mit den Meeren.

„Ich, Moby Dick“ heißt das neue Schotte-Stück in der Regie von Katrin Heinke, das mit Seefahrer-Romantik und Abenteuer ebenso spielt wie mit der Kritik am frevelhaften Umgang der Menschen mit den Meeren.

Foto: Lutz Edelhoff

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Die Gier nach Rache und Profit hat schon Herman Melville als Autor des Weltliteraturklassikers „Moby Dick“ thematisiert. Er hätte am 1. August 2019 seinen 200. Geburtstag gefeiert. Sein Roman ist zudem eine Kritik zum Walfang und der Ausbeutung der Meere. In der Fassung „Ich, Moby Dick“ von Ulrich Hub allerdings, wie sie die Schotte jetzt zur Aufführung gebracht hat, gewinnt die Geschichte des irren Kapitäns Ahab weitere Perspektiven hinzu. Etwa dann, wenn aus dem Blickwinkel der Wellen und des berühmten weißen Wals das Geschehen und der allgemeine Umweltfrevel betrachtet wird. Ein durchaus auch komplizierter bis verwirrender Ansatz, der den elf Darstellern des jungen Schotte-Teams einiges abverlangt – und am Ende doch gelingt.

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