Schwarz-Weiß Erfurt-Geschäftsführer Beutler: „Es steckt viel Potenzial in der Stadt“

Erfurt  Geschäftsführer Christian Beutler attestiert dem Volleyball-Bundesligisten Schwarz-Weiß Erfurt eine gesunde Basis.

Christian Beutler.

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Foto: Steffen Eß

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Nach ei­nem Kennenlern-Barbecue bringt die Vorbereitung seit Montag die Würze in den Alltag der Bundesliga-Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt. Athletikübungen prägen den Nachmittag, Balltraining füllt den Vormittag in der Erfurter Riethsporthalle. Gewöhnungsphase heißt das Zauberwort, was sich auf das Miteinander bezieht, aber nicht nur darauf.

Der Ball ist ein etwas anderer, den es in der im Oktober beginnenden ersten Bundesliga zu bespielen gilt. Die Paneele etwa sind anders angeordnet als beim Vorgängerball. Die Mannschaft selbst besitzt sowieso einen neuen Zuschnitt, gleichwohl sie noch nicht komplett auf dem Parkett ist. Danielle Brisbois, eine von sieben neuen Spielerinnen, ist noch in Urlaub. Rückkehrerin Mia Anna Stauß spielt gerade mit Leonie Freytag (Rotation Prenzlauer Berg) bei der deutschen Beach-Meisterschaft des U 19-Nachwuchses in Kiel.

„Ich bin erst mal froh, dass der Kader steht“, sagt Christian Beutler. Der 37-Jährige aus Leipzig führt seit August offiziell die Geschäfte bei Schwarz-Weiß Erfurt und betritt ebenso eine neue Bühne. Von einem Neubeginn aber möchte er beim Erfurter Bundesligisten nicht sprechen. Fünf Jahre bei den Volleyballerinnen von Aurubis Hamburg stehen unter anderem in seiner Laufbahn, zuletzt noch anderthalb Jahre als Manager bei den Männern des Handball-Zweitligisten Dessau-Roßlau.

„Es steckt viel Potenzial in der Stadt“, sagt Christian Beutler. Er meint das Umfeld mit der Riethsporthalle und ebenso den Punkt, dass Schwarz-Weiß sponsorenmäßig auf einer gesunden Basis stehe. Vor allem aber habe ihn der Mut des Vereins gereizt, es trotz der drei sportlichen Abstiege in Folge weiter in der ersten Liga zu versuchen. Die Administration um den Spielbetrieb ist sein Part, auch der Aufbau der neuen Geschäftsstelle in der Magdeburger Allee. Einen Gutteil seiner Arbeit nimmt die Etatbeschaffung für die Saison ein. Bis Anfang September gelte es, drei Viertel vorzuweisen.

Dann wird die Mannschaft einen großen Schritt weiter sein. Für den Auftakt ist Trainer Florian Völker zufrieden. „Alle hauen sich rein, die Stimmung ist gut. Das gefällt mir“, lobt der Trainer die Spielerinnen. Kommenden Mittwoch werden sie komplett sein.

Zu erleben sein wird das neuformierte Team vom 20. bis 22. September beim Viererturnier in Suhl mit den Schweizer Top-Mannschaften Neuchatel und Schaffhausen.

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