Sieger der Denkolympiade in Erfurt gekürt

Johannesvorstadt  Auf den ersten Plätzen landeten die Regelschule Kerspleben und das Albert-Schweitzer-Gymnasium

Die Köpfe der Sechstklässler rauchten gestern bei der zweiten Runde der Denkolympiade im Atrium der Erfurter Stadtwerke – mit gutem Ergebnis. Foto: Marco Schmidt

Die Köpfe der Sechstklässler rauchten gestern bei der zweiten Runde der Denkolympiade im Atrium der Erfurter Stadtwerke – mit gutem Ergebnis. Foto: Marco Schmidt

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Der zweiten Runde der Erfurter Denkolympiade stellten sich gestern erfolgreich 25 Schüler der 6. Klassen aus Regelschulen und Gymnasien der Stadt Erfurt, beispielsweise das Albert-Schweitzer-Gymnasium, das Gutenberggymnasium und die Regelschule Kerspleben. In der ersten Runde, die im vorigen Jahr im Klassenverband geschrieben wurde, hatten sie sich für die zweite Runde in den Räumen und mit gesponsertem Frühstück der Erfurter Stadtwerke qualifiziert.

Die ersten drei Plätze wurden jeweils für Regelschule und Gymnasium errechnet. Den zweiten und dritten Platz belegten für die Regelschulen Celine Wagner und Leon Fischer von der Regelschule Steigerwaldblick. Den ersten Platz erreichte Tabea Wagner von der Regelschule Kerspleben. Benjamin Heerbach vom Gutenberggymnasium belegte einen guten Dritten Platz. Den ersten und zweiten Platz verdienten sich Johannes Schmidt-Brücken mit einer erreichten Punktzahl von 173 von der Gesamtpunktzahl 180, und Hermann Hilpert, beide Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Als Preise wurden Büchergutscheine überreicht.

„Aber auch wer keines der Siegertreppchen erklimmen konnte, kann stolz auf sich sein, denn allein die Teilnahme an der zweiten Stufe des Wettbewerbes ist schon ein Erfolg“, meinte eine Mitarbeiterin des Schulamts Mittelthüringen, das die Denkolympiade tatkräftig un-terstützt, zur Siegerehrung. Das Besondere an diesem Wettstreit ist, dass sich die Schüler in den drei Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften, Sprache sowie Allgemeinwissen maßen. Die drei Bereiche bildeten jeweils einen eigenen Teil im Ablauf der Olympiade.

Des Weiteren beziehen sich die Aufgaben, die vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien erstellt werden, nicht auf den Unterrichtsstoff, sondern fordern die Denk- und Kombinierfähigkeit der Schüler. Für die begleitenden Lehrerinnen war aber ebenfalls von Interesse, was die Schüler an Allgemeinwissen mitbringen.

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