Straße zwischen A71 und Erfurt bald für Verkehr freigegeben

Erfurt  Bis Mitte August war die Fertigstellung der für Erfurt wichtigen Straße geplant. Doch unvorhergesehene Herausforderungen verlängerten die Arbeiten.

Die Hersfelder Straße verbindet die Eisenacher Straße östlich der A 71 mit der Binderslebener Landstraße südlich des Flughafens.

Die Hersfelder Straße verbindet die Eisenacher Straße östlich der A 71 mit der Binderslebener Landstraße südlich des Flughafens.

Foto: Google Maps

Bereits im Sommer 2018 hat die Hersfelder Straße zwischen Eisenacher Straße und Gustav-Weißkopf-Straße – eine wichtige Verbindung zwischen A71 und Erfurt – einen neuen Asphaltbelag erhalten. Die verkehrsarme Ferienzeit wurde in diesem Jahr genutzt, um den anschließenden Abschnitt bis zur Binderslebener Landstraße instand zu setzen.

„Am 9. September wird nun die Fahrspur stadteinwärts für den Verkehr freigegeben“, teilte die Stadtverwaltung Erfurt am Donnerstag mit.

Weiter heißt es: „Seit dem 24. Juni wird die Fahrbahn in der Hersfelder Straße saniert. Auf einer Länge von rund 600 Metern wurde die schadhafte Asphaltdecke erneuert. Im Kreuzungsbereich Orionstraße wurde die Ampelanlage ausgetauscht, hier ist stadtauswärts außerdem eine barrierefreie Bushaltestelle entstanden. Nachdem in dieser Woche letzte Reinigungs- und Markierungsarbeiten laufen und neue Schachtabdeckungen gesetzt werden, ist die Verkehrsfreigabe für Montagmittag geplant – mit einer Einschränkung: Über die neue Fahrbahn rollt zunächst nur der stadteinwärtige Verkehr.“

Stadtauswärts bleibt die Umleitung über die Binderslebener Landstraße bis zum 16. September bestehen. Grund hierfür sind Restarbeiten, die im Übergangsbereich der Hersfelder Straße zur Binderslebener Landstraße notwendig sind. Um den Arbeitsschutz sicherzustellen, bleibt eine Fahrspur gesperrt.

Entnahme von altem Granitpflaster kostete Zeit

Geplant war die Fertigstellung für Mitte August, sodass die Einschränkungen mit Schulbeginn wegfallen sollten. „Trotz sorgfältiger Planung treffen wir im Ablauf oft auf unvorhergesehene Herausforderungen, die zu Verzögerungen führen“, erklärt Alexander Reintjes, Leiter des Tiefbau- und Verkehrsamtes. „Unter den mehr als 30 Jahre alten Asphaltschichten sind wir auf Granitpflaster gestoßen, das sich bei der vorausgegangenen Sondierung nicht gezeigt hat. Die Entnahme des Pflasters hat Zeit gekostet, die nicht einkalkuliert war.“

Auch der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle sollte zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, da dazu die Fördermittel fehlten. Tiefbau- und Verkehrsamt und Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung haben sich jedoch darauf verständigt, diesen Ausbau dennoch zusätzlich vorzunehmen.

Risse in der Asphalttragschicht, die aufwendig saniert werden mussten und die Verbesserung der Straßenkonstruktion, die unter Tragfähigkeitsschäden zu leiden hatte, verlängerten die Bauzeit ebenfalls.

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