Verkehrsamt will sich nicht äußern

Erfurt  Gericht entscheidet Streit mit Anlieger

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Gestern reagierte das Erfurter Tiefbau- und Verkehrsamt auf den Beitrag „Streit um eine rote Mauer“, nachdem am Montag kein Verantwortlicher für eine Stellungnahme zu erreichen war. Aber auch das gestrige Telefonat war wenig erhellend, um die Sicht des Amtes auf die Gestaltung des Radweges in der Arnstädter Straße in Erfahrung zu bringen. Ein Mitarbeiter erklärte, man werde sich dazu nicht äußern, weil man sich in einem Rechtsstreit mit einem Anlieger befinde. Das Rechtsamt habe daher jegliche Äußerung dazu untersagt.

Entzündet hatte sich der Streit zwischen dem Geschäftsmann Frank Dimitrovici an einer roten Mauer, die künftig die Parkplätze des Geschäftes Media Mobil und dem neu gestalteten Radweg trennen sollte, weil man eine Gefährdung der Radfahrer befürchtet. Damit einher geht die Halbierung der Kundenparkplätze, die Dimitrovici als existenzbedrohend empfindet. Er sei seit 27 Jahren am Standort. So lange bestehe auch schon ein Radweg. Nie sei etwas passiert, erklärte er. Da das Amt nicht kompromissbereit sei, klage man beim Verwaltungsgericht Weimar. (mke)

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