Wasser aus Tetrapaks

Erfurt  Frühestens heute Entwarnung für das KKH

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„Ich hoffe darauf, dass Freitag Mittag seitens des Gesundheitsamtes die Empfehlungen für die Nutzung des Leitungswassers aufgehoben werden“, erklärte gestern Nachmittag Jörg Pertschy, Ärztlicher Direktor des Katholischen Krankenhauses gegenüber dieser Zeitung.

Diese Empfehlungen besagen unter anderem, dass man kein Leitungswasser für die Speisen und Getränke der Patienten verwenden möge. „Natürlich halten wir uns daran und verwenden seither nur Tetrapaks“, so Pertschy. Hintergrund für den Hinweis des Amtes ist eine mit einem Keim belastete Wasserprobe aufgrund von Bauarbeiten, die am vergangenen Wochenende entdeckt wurde. Erst, wenn drei keimfreie Proben an drei Tagen hintereinander analysiert werden können, will das Amt seine Empfehlungen wieder aufheben. Sicher ist sicher.

Ungeachtet der getroffenen Maßnahmen spricht das Gesundheitsamt von „keiner Gesundheitsgefährdung“. Da aber selbst das Obst für die Kranken nicht mit Leitungswasser abgewaschen werden soll, macht sich sowohl in den sozialen Netzwerken und auch in der Stadt eine gewisse Unsicherheit breit.

Die Sorgen des KKH hat das Helios-Klinikum im Erfurter Norden nicht. „Wir sind offensichtlich nicht betroffen“, so Sprecherin Sylvia Kreyßel-Minar.

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