Weniger Trauungen als im Vorjahr in Erfurt

Erfurt  Bisher 110 Anmeldungen für das erste Halbjahr

Das Hochzeitshaus: In Erfurt wird auch in der Pandemiezeit geheiratet. Anmeldungen werden noch angenommen.

Das Hochzeitshaus: In Erfurt wird auch in der Pandemiezeit geheiratet. Anmeldungen werden noch angenommen.

Foto: Andreas Schott

Erfurt. Trotz der strengen Coronaregeln trauen sich noch ein paar Erfurter. Für das erste Halbjahr liegen dem Standesamt 110 fixe Anmeldungen vor. Es können noch weitere Anmeldungen erfolgen. Bis zum gestrigen Tag wurden in diesem Jahr sieben Ehen in Erfurt geschlossen. „Einzelne geplante Eheschließungen wurden verschoben“, sagt Heike Dobenecker von der Rathauspressestelle. „Tendenziell ist festzustellen, dass aktuell weniger Trauungen angemeldet wurden als in den Vorjahren.“ So waren im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 406 Ehen geschlossen worden.

Aufgrund des Infektionsgeschehens sind die Trauungen im Erfurter Standesamt momentan zeitlich und inhaltlich reduziert. Die geltenden Abstands- und Infektionsschutzregeln sind bei den Eheschließungen und während des gesamten Aufenthaltes im Standesamt zu beachten. Ebenso ist von der Hochzeitsgesellschaft eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Immerhin: Dem Brautpaar wird gewährt, während der Trauung die Mund-Nase-Bedeckung abzunehmen.

Laut der bisherigen Allgemeinverfügung der Stadt Erfurt dürfen neben dem Brautpaar und der diensthabenden Standesbeamtin noch zwei weitere Personen teilnehmen, beispielsweise Trauzeugen; insgesamt ist die Zahl auf fünf begrenzt.