2000 Blumenzwiebeln in Kornhochheim in die Erde gebracht

Kornhochheim.  Das Azubi-Projekt „Geile Biene“ ging in der Zweigniederlassung Ost am Freitag mit einem Blühstreifen in die dritte Runde.

In den grünen Bereich gewechselt sind am Freitag für einen Tag die Azubis und Logistik-Mitarbeiter der Rewe-Zweigniederlassung in Kornhochheim.

In den grünen Bereich gewechselt sind am Freitag für einen Tag die Azubis und Logistik-Mitarbeiter der Rewe-Zweigniederlassung in Kornhochheim.

Foto: Hartmut Schwarz

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Die Lieferanten für das Rewe-Logistikzentrum in Kornhochheim der Zweigniederlassung Ost ahnen noch nicht, was ihnen im kommenden Jahr blüht. Künftig werden sie von mehr als 2000 Blumen begrüßt, deren Blütezeiten sich von Frühling bis Herbst ergänzen werden. Dort, wo vor einem Jahr an der Zufahrt bereits ein Mix aus Obstbäumen gepflanzt wurde, haben die Azubis mit Unterstützung der Logistik-Mitarbeiter gestern ungezählte Blumenzwiebeln in die Erde gesetzt. Gesammelt wurden für die Pflanzaktion die Restbestände diverser Rewe-Märkte in Thüringen und Sachsen-Anhalt, über die Saison nicht verkaufte Krokusse, Tulpen, Schneeglöckchen, Märzenbecher.

Der gute Eindruck, der mit dem Blumenbeet künftig bei den Kraftfahrern hinterlassen wird, sei allerdings zweitrangig, gesteht Ausbildungsleiter Fabian Friedrich. Vorrangig geht es bei der Auswahl der Pflanzfläche um die Nähe zu den hauseigenen Bienenstöcken. Bei der Auswahl der Blumen wurde deshalb besonderer Wert auf Insektenfreundlichkeit und durchgehende Blühzeiten gelegt.

Naturschutz und Insektenfreundlichkeit

Seit mehr als einem Jahr wird die Imkerei auf den Grünflächen des Logistikzentrums bereits als Azubi-Projekt gepflegt. Unter fachkundiger Anleitung durch die Bio-Imkerei „Honigprinz“ ist der Bestand inzwischen auf mehr als 50 Bienenvölker angestiegen. Im vergangenen Jahr haben diese insgesamt 1,1 Tonnen Honig produziert – von sprichwörtlich blütenreiner Qualität. Honig, der dann kurzzeitig auch zum Angebot in den Rewe-Märkten gehörte, Honig „Made in Kornhochheim“.

Die Bepflanzung des Blühstreifens sei vorerst die letzte Aktion gewesen, bei der die Azubis kräftig Hand anlegen mussten. Jetzt sei die Natur gefragt. Immerhin: Die ersten Äpfel konnten in diesem Jahr bereits verkostet werden. Irgendwann sei der Bestand dann soweit, dass Schulklassen aus der Region in den grünen Bereich vor dem Logistikzentrum eingeladen werden könnten – zu den verschiedensten Projekten. Auf Nachhaltigkeit habe man bereits beim Anlegen der „Grünanlage“ geachtet, erklärt Fabian Friedrich. Dies sei eine Fläche, die garantiert in ihrer jetzigen Form so bestehen bleibe. Viele weitere zum Logistikzentrum gehörenden Grünflächen, könnten bei späterem Bedarf für Erweiterungen genutzt werden. Bis es soweit ist, gehören die Wiesen den Bienen.

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