Kreis Gotha. Hitze und häufige Brände bringen die Feuerwehr im Kreis Gotha an ihre Belastungsgrenze. Brennt es außerorts, braucht sie oft Hilfe bei der Löschwasserbereitstellung.

Die Berufsfeuerwehr Gotha ist in erhöhter Alarmbereitschaft. „Wir schöpfen den Arbeitsdienst momentan nicht voll aus und versuchen die Kollegen zu schonen, damit sie für Einsätze fit sind“, sagt Stadtbrandmeister Andreas Ritter. Die Hitze allein war in den vergangenen Tagen schon eine enorme Belastung für die Kameraden. Hinzu kamen die vielen Brände im Stadtgebiet: Zuletzt brach am Dienstagnachmittag in einer Uelleber Gartenlaube ein Feuer aus, davor am Sonntagnachmittag auf einem Feld in Richtung Goldbach. Einen Großbrand bekämpfte die Berufsfeuerwehr am 10. Juli in der Parkstraße. „Wir sind in Hab-Acht-Stellung“, sagt Andreas Ritter.