Bad Tabarz. Podiumsdiskussion zur Zukunft des Waldes in der Region um den Inselsberg: Grüner Fichtenbestand stirbt derzeit innerhalb von Wochen ab. Was Forstleute und Waldbesitzer wie Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha dagegen unternehmen, lesen Sie hier.

Die Fichten sterben zusehends – auch im Thüringer Wald. Immer mehr Bestände verlieren wegen Borkenkäferbefall ihre Nadeln und verdorren. Forstleute und Waldbesitzer versuchen mit Holzeinschlag dem Herr zu werden. Ohne nennenswerten Erfolg. Dieter Hellmann nennt es atemberaubend, mit welcher Geschwindigkeit das Fichtensterben trotz anhaltender Regenperioden in diesem Sommer ablaufe, „wie grüner Waldbestand innerhalb von drei Wochen sich braun färbt“ – verdorrt. Mit großflächigem Abholzen versuchen Forstleute Bilder wie im Harz mit Wäldern lauter dürrer Stangen zu vermeiden. Dafür gibt es immer mehr Kahlschläge. „Der Datenberg ist oben schon kahl“, sagt Hellmann.