Waltershausen. Ein ungewöhnliches Konzert gibt es in der Stadtkirche Waltershausen Genau 300 Jahre nach der Kirchweihe beginnt ein barockes Deckengemälde zu klingen.

So etwas gibt’s nicht alle Tage: Sechs musizierende Engel steigen von Johann Heinrich Ritters barockem Deckengemälde der Stadtkirche herab, um hier in persona zu musizieren – unterm wohlwollenden Blick des Gothaer Herzogs Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg und Johann Erhard Straßburgers, der seinerzeit die Bauaufsicht führte. Es war ja auch ein besonderer Tag: Vor genau 300 Jahren, am 24. November 1723, war die Kirche nach vierjähriger Bauzeit geweiht worden.