Kolumne: Dirk Bernkopf weiß, welche Strafen Radfahrern bei Regelverstößen in Europa drohen.

Man bekommt ja ungefragt täglich viele E-Mails zugeschickt. Eine weckte mein Interesse. Darin wird die Online-Plattform buycycle.com vorgestellt, auf der Bußgelder für Radfahrer in 20 europäischen Städten verglichen werden.

Sicher ganz nützlich, auch für Ihren nächsten Radurlaub, liebe Leserinnen und Leser.

Dirk Bernkopf
Dirk Bernkopf © Archiv | Dirk Bernkopf

Recht teuer kann das Radfahren in Madrid werden. Wird man ohne oder mit defektem Licht erwischt, sind 200 Euro fällig. In London lediglich 6 Euro. Die Nutzung des Handys während der Fahrt wird mit Strafen ab 21 Euro (Bern) geahndet. Madrid führt wieder mit 200 Euro.

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Wer bei uns in Deutschland an einer rot zeigenden Ampel anhält, wird ja schon mitleidig angeschaut. In Griechenland und Italien sollte man tunlichst auf Grün warten. Ansonsten sind in Athen bis 700 Euro fällig, in Rom 613 Euro. In Deutschland sind dafür immer noch 60 Euro Bußgeld zu entrichten und der Verstoß kann mit einem Punkt in Flensburg bestraft werden.

Übrigens: Betrunkene Radler können in London mit einer Strafe bis zu 1113 Euro belegt werden. Ich bleibe mit dem Rad in Deutschland.

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