Dach der Schenke in Wölfis beschädigt

Ohrdruf.  Das Tobiashammer-Museum in Ohrdruf ist ebenfalls vom Sturm betroffen.

Der Tobiashammer in Ohrdruf ist ein technisches Denkmal und Museum. Ein Gebäude wurde beim Sturm Sabine beschädigt. Geöffnet hat es derzeit nicht.

Der Tobiashammer in Ohrdruf ist ein technisches Denkmal und Museum. Ein Gebäude wurde beim Sturm Sabine beschädigt. Geöffnet hat es derzeit nicht.

Foto: Claudia Klinger

Die Stadt Ohrdruf verzeichnet an mehreren Gebäude Schäden durch das Sturmtief „Sabine“. „An der Gemeindeschenke im Ortsteil Wölfis hat es Ziegel vom Dach geweht. Wir mussten deshalb auch die angrenzende Käfergasse sperren“, sagt Bürgermeister Stefan Schambach (SPD). Diese Sperrung bleibe bestehen, weil die Feuerwehr zunächst per Drehleiter nur eine Notsicherung am Dach machen konnte. Es müsse nun erst ein Reparaturauftrag ausgelöst werden.

Auch das Dach einer großen Scheune im Tobiashammer-Museum, das derzeit nicht geöffnet hat, sei beschädigt worden. Schambach: „Da hat der Sturm auf etwa 30 Quadratmeter Ziegel abgeräumt.“ Zudem gebe es weitere Schäden an städtischen Gebäuden, die nach und nach beseitigt werden sollen.

Die freiwilligen Feuerwehren aus Ohrdruf sowie den Ortsteilen Crawinkel und Gräfenhain waren besonders am Sonntagabend gefordert, um zudem Bäume und große Äste von Straßen zu räumen. Auch am Montag rückten sie vormittags aus. Stadtbrandmeister René Eisentraut verzeichnete 18 sturmbedingte Einsätze. „Gerade in solchen Situationen weiß man, wie viel unsere Feuerwehren wert sind. Aber auch die Bauhof- und Forstmitarbeiter haben in dieser Notlage hervorragend gearbeitet“, lobte Schambach.