Gotha: „Goldene Früchte“ prangen länger

Schlossparkverwalter Jens Scheffler führt durch die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ im Orangenhaus.

Schlossparkverwalter Jens Scheffler führt durch die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ im Orangenhaus.

Foto: Wieland Fischer

Gotha.  Sonderausstellung in der Orangerie Gotha verlängert

Wer die Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“ in der Orangerie Gotha sehen möchte, hat noch vier Wochen Zeit dazu. Aufgrund erfreulicher Besucherzahlen verlängert die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Laufzeit über das kommende Wochenende hinaus bis zum Ende der Bundesgartenschau am 10. Oktober, teilt Stiftungssprecher Franz Nagel mit.

Fast 15.000 Gäste haben die Ausstellung bisher besucht. Sie gewährt Einblicke in Geschichte und Praxis der Orangeriekultur. Das Spektrum reicht von der mythologischen Bedeutung von Orangerien über Pflanzenkunde bis hin zu Mitmachstationen und Tipps zum Ausprobieren. Im Mittelpunkt steht die Orangerie Gotha, eine der größten Anlagen ihrer Art in Deutschland. Schauplatz der Ausstellung ist das Orangenhaus, das seit seiner Errichtung 18. Jahrhundert zum Überwintern von Zitrusbäumchen diente. Kuratiert hat die Ausstellung Jens Scheffler, der orangeriekundige Parkverwalter des Schlossparks Gotha.

„Im Garten der Goldenen Früchte“ ist einer der Beiträge der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zur Bundesgartenschau (Buga) Erfurt 2021. Die Orangerie ist Bestandteil des Buga-Außenstandorts Gotha.

Ausstellung „Im Garten der Goldenen Früchte“, Orangerie Gotha, Dienstag bis Sonntag 10-16 Uhr bis 10. Oktober 2021

Lesen Sie hier mehr Gotha-Artikel.