Gotha ist erster Halt der Menschenrechtstour 2019

Gotha  Unterschriftensammlung zur Untersuchung des Mordes am mexikanischen Umweltaktivisten Julián Carrillo. Tour von Eisenach bis Naumburg

Die „Radtour für die Menschenrechte“ ist am Montagmorgen in Gotha auf dem Hauptmarkt angekommen.

Die „Radtour für die Menschenrechte“ ist am Montagmorgen in Gotha auf dem Hauptmarkt angekommen.

Foto: Peter Riecke

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Gerade mal drei Minuten nach der verabredeten Zeit um 9 Uhr kamen am Montagvormittag knapp 30 Menschenrechts-Aktivisten am Gothaer Hauptmarkt an. Man habe im Vorbeifahren Schloss Friedenstein bewundert, erklärte einer der Teilnehmer die geringe Verspätung.

Die „Radtour für die Menschenrechte“ begann am Sonnabend in Eisenach und führt über Gotha, Erfurt, Weimar, Jena, Gera nach Naumburg. Die Etappen sind jeweils zwischen gut 20 und knapp 50 Kilometer lang. Die Übernachtungen der ohne kommerzielle Reiseveranstalter organisierten Tour sind in einfachen Unterkünften kommunaler oder gemeinnütziger freier Träger vorgesehen. Die Tour endet am 17. August.

Organisatoren sind die Ortsgruppe Schwerin der Menschenrechts-Organisation Amnesty International (AI) gemeinsam und dem AI-Bezirk Thüringen sowie aus dem AI-Bezirk Sachsen-Anhalt.

Mit der Tour werde auf die Arbeit von Amnesty-International allgemein und auf aktuelle Kampagnen aufmerksam gemacht, informiert ein Handzettel, den die Teilnehmer mitführen. Auf dem Gothaer Hauptmarkt sammelten Tourteilnehmer Unterschriften für eine Petition zur Untersuchung des Mordes an dem mexikanischen Land- und Umweltaktivisten Julian Carrillo.

Vor dem historischen Rathaus begrüßte Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) die Fahrradfahrer. Er informierte die Teilnehmer, dass sie sich auf ihrer Zwischenstation an der Alten Königsstraße (Via Regia) befinden und gab einen Einblick in die aktuelle Situation Gothas und die Stadtgeschichte. Die historischen Häuser am Hauptmarkt gaben ihm dabei Gelegenheit, dies möglichst anschaulich zu tun. Der historische Abriss reichte vom Frühbarock bis in die jüngste Vergangenheit nach der Wende.

Knut Kreuch verwies in seiner Begrüßung unter anderem auf die erste deutsche Berufsschule in der Innungshalle. Schloss Friedenstein nannte er die unerkannte Residenz der Welt.

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