Gotha: Teure Digitalisierung von Kulturgut

Die Sammlungen der Stiftung Schloss Friedenstein werden aufwendig digitalisiert (Symbolbild).

Die Sammlungen der Stiftung Schloss Friedenstein werden aufwendig digitalisiert (Symbolbild).

Foto: Conny Möller

Gotha.  SPD-Politiker und ein Stiftungsdirektor diskutieren über ein Gothaer Vorhaben, das viele Millionen Euro kostet.

Die Perspektiven der Digitalisierung von Kulturgut sind am Montag, 27. Juni, 18 Uhr Thema des Kulturforums in Gothaer Tivoli. Tobias Pfeiffer-Helke von der Stiftung Schloss Friedenstein, Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch und der Landtagsabgeordnete Matthias Hey (beide SPD) widmen sich der Frage „Wofür all das liebe Geld? – Welche Chancen und Risiken liegen in der Digitalisierung von Kulturgut?“. Moderiert wird das Podium von Thomas Hartung, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Die Stiftung Schloss Friedenstein digitalisiert mittels modernster Computertechnik ihre Bestände. So sollen sie weltweit für Forschungs- und Anschauungszwecke nutzbar gemacht werden. Das Projekt „Gotha transdigital 2027“ wird von Bund und Freistaat mit jeweils 14 Millionen Euro gefördert.