Große Feier der Aktiv-Schule Emleben im Zirkuszelt

Emleben  Aktiv-Schule Emleben begeht mit einer Festwoche ihr 20-jähriges Bestehen. Förderverein unterstützt das Lehrer-Kollegium.

Schulleiter Udo Balasch bedankt sich bei Bianca Zöke für ihr Engagement. Die Pädagogin gehört vom ersten Tage an zur Aktiv-Schule.

Schulleiter Udo Balasch bedankt sich bei Bianca Zöke für ihr Engagement. Die Pädagogin gehört vom ersten Tage an zur Aktiv-Schule.

Foto: Klaus-Dieter Simmen

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Wohl eher selten feiert eine Schule ihr 20-jähriges Bestehen in einem Zirkuszelt. Wobei, die Aktiv-Schule in Emleben ist ja auch keine Schule wie jede andere. Für ihr Jubiläum hatten sie eine ganze Festwoche gestaltet. Und bei der standen natürlich die Mädchen und Jungen im Mittelpunkt, die von ganzem Herzen so richtig Zirkus machen konnten. So ein Zelt eignet sich jedoch auch prima, für eine Festveranstaltung, wie sich am Samstag zeigte. Da hatte die Aktiv-Schule nämlich alle Ehemaligen und alle Freunde dazu eingeladen.

Schulleiter Udo Balasch blickte auf zwei ereignisreiche Jahrzehnte. Erinnerte an die ersten drei Jahre, in der ein kleiner Kreis Unentwegter mit viel Einsatz den Schulbetrieb am Leben hielt – ohne die entsprechenden finanziellen Mittel, dafür mit nicht versiegender Zuversicht.

Als sich die Gobi, die Gothaer Bildungsgesellschaft, der Schule annahm, ging es aufwärts. So modern der an Montessori ausgerichtete Unterricht war, so veraltet, bisweilen marode präsentierte sich das Schulgebäude. Erst als 762.000 Euro an Bundesmitteln nach Emleben flossen und Gobi seinen Beitrag leistete, konnte ein zeitgemäßes Schulgebäude entstehen.

Viele Schüler gehen später aufs Gymnasium

Dass der Umbau bei laufendem Schulbetrieb nicht einfach war, schilderte Balasch. So lag an einem Montag der Staub zentimeterdick in Klassenzimmern – nach nötigen Schleifarbeiten. Die Türen, mit denen das zu verhindern gewesen wäre, waren eingebaut. Man hätte sie, lächelte Balasch rückblickend, nur schließen brauchen …

Aktuell besuchen 120 Schüler die freie Grundschule, auf die 20 Arbeitsgemeinschaften warten. „Bis zu 90 Prozent unserer Schüler gehen aufs Gymnasium“, unterstreicht der Schulleiter die Qualität des Unterrichts. Der Förderverein unterstützt das Kollegium und finanzierte unter anderem den Bolzplatz.

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