In Finsterbergen wird es helle

Andre’ Heß über den Trip in den Wald, der keinen kalt lässt

André Heß

André Heß

Foto: Hans-Peter Stadermann

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Sie tragen noch immer den Finsterbergen-Virus in sich und wollen deshalb das Pandemie-gecancelte Pfingsttreffen in Finsterbergen gebührend nachholen. Die Gruppe „Finster“ schäumt gerade über auf WhatsApp, wenn es auch diesmal weniger Tage Halligalli werden.

Eine Familie aus Sachsen hat bereits am Strand der Ostsee den Lagerfeuerbau mit Holzbausteinen geprobt und ihr Bauwerk stolz ins Bild gerückt. Und sie kommen wieder aus allen Himmelsrichtungen in das ehemalige Ferienlager im Wald, aus Potsdam, Leipzig, Brandenburg und natürlich Thüringen. Leider müssen wir diesmal passen, da war eine Buchung in Holland schneller, als der Reiseleiter der Finsterbergen-Gruppe sein Okay geben konnte. Selbst die Jugend lässt sich das mit ihren Flammen nicht entgehen.

Allerdings müssen alle draufzahlen: Die Vermieterin wünscht einen Corona-Aufschlag von 1,50 Euro. Auch von denen, die gar kein Corona gebrauchen können. Jetzt wird sich schon um die besten Plätze am Bratgerät und auf dem Volleyballfeld gestritten. Und die Größe des Lagerfeuers wird in Bezug auf die Abstandsregel konzipiert. Man bevorzugt nach bisheriger Debatte ein langes Feuer, bei dem alle in der ersten Reihe sitzen dürfen.

Fehlt nur noch die passende Bank.

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