Liora-Kids aus Gotha drehen einen Kurzfilm

Gotha.  Kostüme und Requisiten von Kinderhand: Die Begegnungsstätte der Diakonie arbeitet mit dem Gothaer Theaterverein Art der Stadt zusammen.

Max und Tim bauen für ihren Film die Requisiten, wie die Höhle des "Obervolltroll".

Max und Tim bauen für ihren Film die Requisiten, wie die Höhle des "Obervolltroll".

Foto: Victoria Augener

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Phantasiewesen, bunte Kostüme, lustige Dialoge: Vor der Kamera zu sehen ist hier, was Kindern gefällt, und zwar denen, die ihre Winterferien in der Liora verbringen. Die Begegnungsstätte der Diakonie hat sich mit dem Theaterverein Art der Stadt und der Stadtbibliothek zusammengetan, um einen Kurzfilm zu drehen. Der Streifen ist eins von drei „Total digital“-Projekten, die der Bund in Gotha mit insgesamt 17.000 Euro fördert. So sollen Schüler für das Lesen, Erzählen und Darstellen mit digitalen Medien begeistert werden.

Neben der kreativen Beschäftigung sollen die Ferienkinder lernen, was es heißt, ein Filmprojekt anzugehen. Der Aufwand ist groß. Seit Dezember haben sie sich mehrmals getroffen, um das Drehbuch zu schreiben und zu planen, was für ihre Geschichte angeschafft werden muss. Auch die Technik liegt in den Händen der Kinder. Christian Mark vom Art der Stadt erklärt ihnen, was sie bei Ton, Belichtung und Aufnahme beachten müssen. Gefilmt wurde diese Woche allerdings noch nicht. Die fünf Tage nutzte die Gruppe, um alle Vorbereitungen abzuschließen.

Wenn es dann soweit ist, schlüpfen die Liora-Kids in die Rollen der Bewohner von Liora-Town, die ihre Geheimnisse dem Geist anvertrauen, der diese in das Buch der Geheimnisse schreibt. Als das Buch verschwindet, bricht Chaos aus.

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