Neue Praktikantinnen für Gothaer Kindereinrichtungen

Gotha.  Die vier Praktikantinnen haben gute Chancen auf eine Festeinstellung. Die Stadt Gotha ist Träger von neun Kindergärten.

Im Bürgersaal des Rathauses finden sich die Praktikantinnen mit den Vertretern ihres potenziellen künftigen Arbeitgebers, der Stadt Gotha, ein: Abteilungsleiterin Kindergärten Anke Loitsch, Sozialdezernentin Marlies Mikolajczak (SPD), die Praktikantinnen Jessica Trautmann, Diana Stiller, Anja Martolock und Lisa Lapp, Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) und Fachberaterin Claudia Hausotte (von links).

Im Bürgersaal des Rathauses finden sich die Praktikantinnen mit den Vertretern ihres potenziellen künftigen Arbeitgebers, der Stadt Gotha, ein: Abteilungsleiterin Kindergärten Anke Loitsch, Sozialdezernentin Marlies Mikolajczak (SPD), die Praktikantinnen Jessica Trautmann, Diana Stiller, Anja Martolock und Lisa Lapp, Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) und Fachberaterin Claudia Hausotte (von links).

Foto: Peter Riecke

Lisa Lapp, Anja Martolok, Diana Stiller und Jessica Trautmann sind die neuen Praktikantinnen in den Gothaer Kindereinrichtungen unter städtischer Trägerschaft. Sie werden im Kindergarten Bummi, im Reggio-Kinderhaus und im August-Köhler-Kinderhaus eingesetzt.

Erfahrung durch Praktika gesammelt

Lisa Lapp hat bereits während ihrer Ausbildung schon verschiedene Praktika im August-Köhler-Kinderhaus absolviert. Besonders gefiel ihr das pädagogische Konzept nach August Köhler. Ausschlaggebend war weiterhin, dass sie sich während der Praktika im Team sehr wohl gefühlt hat.

Auch Anja Martolock hat den Kindergarten Bummi bereits in verschiedenen Praktika kennengelernt. Sie interessiert sich für den lebensbezogenen Ansatz sowie die Arbeit im Altersbereich U3, also Kinderkrippe.

Diana Stiller und Jessica Trautmann absolvierten bereits früher im Reggio-Kinderhaus Praktika. Die Begeisterung für die reggianische Pädagogik war bei beiden im Vorstellungsgespräch deutlich spürbar. Auch sie zeigten laut Stadtverwaltung den Wunsch, Teil dieses Teams zu werden.

Breites Feld konzeptioneller Vielfalt

Hintergrund ist, dass am Ende der dreijährigen Berufsausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher Auszubildende ein sogenanntes Halbjahrespraktikum absolvieren müssen. Es beginnt immer am 1. Februar eines Jahres und dauert sechs Monate. In dieser Zeit erhalten die Praktikanten eine tariflich gebundene Vergütung und haben Anspruch auf Erholungsurlaub.

Den Praktikanten stehen verschiedene Einsatzorte offen, denn die Stadt Gotha deckt mit ihren neun Kindergärten ein breites Feld an konzeptioneller Vielfalt ab. Je nach pädagogischem Interesse bezogen auf Konzeption und Altersstruktur – Kinderkrippe oder Kindergarten – versuche die Stadt Gotha, den Einsatzort auszuwählen.

Jedem Praktikanten steht eine pädagogische Fachkraft als Mentor zur Seite. Das Praktikum biete den Auszubildenden die Chance, nach erfolgreichem Abschluss ein Teil im Team Gotha zu werden. Bereits im Anerkennungspraktikum würden die Weichen für eine unterbrechungsfreie Übernahme in ein Arbeitsverhältnis gestellt, wird weiter angekündigt. Zur Zeit gibt es auch zehn männliche Erzieher in den städtischen Kindereinrichtungen.

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