Noch mehr Menschen an Fernwärme in Gotha angeschlossen

Gotha  Ein neues Heizkraftwerk soll flächendeckende Versorgung in Gotha ermöglichen. Die Stadtwerke Gotha planen den Netzbetrieb ab Anfang 2020.

Einblick in das entstehende Fundament für den Gasmotor im neuen Heizkraftwerk, konnte Oberbürgermeister Knut Kreuch (4. von rechts) nehmen.

Einblick in das entstehende Fundament für den Gasmotor im neuen Heizkraftwerk, konnte Oberbürgermeister Knut Kreuch (4. von rechts) nehmen.

Foto: Sabine Erlewein

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Kräftig am Bauen sind die Stadtwerke Gotha GmbH in der Breiten Gasse. Dort entsteht ein neues Heizkraftwerk. Grund genug für Aufsichtsratsvorsitzenden und Stadtoberhaupt Knut Kreuch (SPD) sich über den aktuellen Stand der Baumaßnahme ein Bild zu machen.

Das Projekt habe gerade für die Stadt einen ganz besonderen Stellenwert, soll doch das Heizkraftwerk bereits Anfang 2020 ans Netz gehen und künftig mit mehr als 17 Megawatt Leistung maßgeblich zur flächendeckenden Versorgung Gothas mit Fernwärme beitragen. Gemeinsam mit Stadtwerke-Geschäftsführer Dirk Gabriel besuchte Kreuch die kürzlich eröffnete Baustelle an der alten Umformstation in der Breiten Gasse 1.

Es sei ein Prioritätenprojekt, erklärte Geschäftsführer Gabriel. Deshalb werde auch mit Hochdruck an der Baumaßnahme gearbeitet. Oberbürgermeister Kreuch konnte sich davon überzeugen, dass auf der Baustelle bereits ein „reges Treiben“ herrscht. Der Kran hat seine Arbeit aufgenommen und erste Fundamente sind gelegt. Eigens verlegte Rohre sorgen während der Bauarbeiten dafür, dass die Versorgung anliegender Straßen während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleibt.

Das Gebäude der alten Umformstation soll erhalten bleiben. Es wird lediglich umgebaut, um schließlich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit drei Motoren sowie einem Kessel zur Heißwassererzeugung zu beherbergen. Das neue Kraftwerk wird über Fernwirktechnik überwacht und gesteuert, erläutert Dirk Gabriel. Mit dem Ausbau der Fernwärmeversorgung machen die Stadtwerke Gotha einen großen Schritt in Richtung Versorgungssicherheit für die ganze Region.

„Unsere beiden bisherigen Fernwärme-Kraftwerke sind bereits sehr gut ausgelastet. Deshalb waren wir froh, mit unserer alten Umformstation ein Gebäude für den Umbau zum Heizkraftwerk zu haben, das strategisch günstig an einer Haupttrasse im Innenstadtgebiet liegt – ein optimaler Verteilpunkt für die Fernwärme“, sagt der Stadtwerke-Geschäftsführer.

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