Seit April ein toter Radfahrer und 16 Verletzte bei Unfällen rund um Gotha, Eisenach und im Ilm-Kreis

red
Oft sind schwere Kopfverletzungen die Folge von Radunfällen. Die Polizei rät dazu, immer Helm zu tragen.

Oft sind schwere Kopfverletzungen die Folge von Radunfällen. Die Polizei rät dazu, immer Helm zu tragen.

Foto: Arnulf Stoffel

Gotha.  Die Landespolizeiinspektion Gotha hat die Unfallstatistik im Landkreis ausgewertet - und gibt Ratschläge, um Fahrradunfälle künftig zu vermeiden.

Die sommerlichen Temperaturen locken wieder mehr Menschen auf ihre Drahtesel. 23 Unfälle mit Radfahrern hat die Landespolizeiinspektion Gotha seit Anfang April in ihrem Zuständigkeitsbereich verzeichnet. Ein Mensch starb, 16 wurden verletzt.

Zu den leichten Verletzungen zählten Schürfwunden und Hämatome. Doch auch schwere Kopfverletzungen können nach einem Sturz auftreten - vor allem dann, wenn die Radfahrer keinen Helm trugen. Daher weist die Polizei darauf hin, wie wichtig es ist, einen Fahrradhelm zu tragen, um Kopfverletzungen zu vermeiden. Es ist lediglich eine Empfehlung, denn eine gesetzliche Helmpflicht existiert in Deutschland nicht.

Um das Unfallrisiko zu verringern, sollten die Verkehrsvorschriften eingehalten werden und erhöhte Aufmerksamkeit sowie gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr bei allen Verkehrsteilnehmern oberste Prämisse sein.