Texte, Bilder und Tonaufnahmen digital verknüpft

Gotha  Ferienkinder aus vier Grundschulen gestalten bei einem Projekt in der Stadtbibliothek Gotha eine Bildergeschichte mit Tonspur

Die Kinder Franzi, Cheyenne und Jonathan aus der Grundschule Siebleben haben mit ihrer Ferienspielgruppe am Montag am Projekt „Total digital“ teilgenommen. Mit Stadtschreiberin Birgit Ebbert, Kameramann Sebastian Vetter und Schauspieler Christian Mark (je von links) gestalten sie eine Bildergeschichte mit Tonspur.

Die Kinder Franzi, Cheyenne und Jonathan aus der Grundschule Siebleben haben mit ihrer Ferienspielgruppe am Montag am Projekt „Total digital“ teilgenommen. Mit Stadtschreiberin Birgit Ebbert, Kameramann Sebastian Vetter und Schauspieler Christian Mark (je von links) gestalten sie eine Bildergeschichte mit Tonspur.

Foto: Claudia Klinger

Birgit Ebbert, die diesjährige Gothaer Stadtschreiberin, hat am Montag in der Stadtbibliothek Gotha Mädchen und Jungen aus den Ferienspielen der Grundschule Siebleben die von ihr erdachten Gespenster Grusel und Finster samt einer Geschichte der beiden vorgestellt. Jedes Kind hat dann mit ein bis zwei Sätzen einen kleinen Teil dieser Geschichte bekommen und ein Bild dazu gemalt.

Das war aber noch nicht alles. „Mit Tablets wurden die Gemälde fotografiert, und die Kinder haben mit diesem Gerät ihre selbst gesprochenen Sätze aufgenommen“, erklärt Ute Nitschke, Mitarbeiterin der Stadtbibliothek Gotha. „Am Ende soll aus allen Aufnahmen eine Bildergeschichte mit Tonspur entstehen.“ Die Lese-, aber auch die Medienkompetenz der Grundschüler soll damit gefördert werden. Ferienkinder aus den Grundschulen Friemar, Siebleben, Sundhausen sowie „Bechstein“ besuchten dafür die Kinderwelt der Stadtbibliothek.

Bei diesem spannenden Prozess wurden sie nicht nur von Birgit Ebbert und Ute Nitschke unterstützt, sondern auch von Kameramann Sebastian Vetter und von Schauspieler Christian Mark. Er erklärte den Kindern zum Beispiel, wie sie beim Vorlesen gut sprechen, damit eine Geschichte lebendig wird. Außerdem halfen zwei ältere Schülerinnen, Moesha Nitschke und Stacey Schmidt, zum Beispiel bei den Tonaufnahmen. Und ein gemeinsames Mittagessen gehörte auch noch dazu.

Möglich wird dieses Projekt, das sich „Total digital“ nennt, dank des Deutschen Bibliotheksverbandes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. „Zum Abschluss laden wir alle Kinder am 25. Oktober mit ihren Eltern ein, im Cibulka-Saal auf einer großen Leinwand das Ergebnis zu sehen“, sagt Ute Nitschke. Zudem erhalte jedes Kind einen USB-Stick mit der Geschichte zum Mitnehmen.

„Im Dezember geht es mit dem zweiten Teil des Projektes weiter“, so Nitschke. Dann drehen wir mit Kindern, die bei Liora betreut werden, einen Film.“

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