Über zehntausend Euro für Gothaer Partnerstadt

Gotha.  Der Vorstand des Partnerschaftsvereines Gothadua dankt den Spendern für Äthiopien.

Peter Leisner vom Vorstand des Partnerschaftsvereines Gothadua.

Peter Leisner vom Vorstand des Partnerschaftsvereines Gothadua.

Foto: Peter Riecke

10.523 Euro konnten in Gothas äthiopische Partnerstadt Adua zusätzlich etappenweise überwiesen werden. Dies berichten der Vorstandsvorsitzende des Partnerschaftsvereines Gothadua Peter Leisner und seine Stellvertreterin Kerstin Götze-Eismann von der Mitgliederversammlung des Vereins am Mittwoch im Quality-Hotel. Der Dank gelte den Spendern, die auf einen Hilferuf aus der Partnerstadt Anfang Mai reagierten.

Das Geld werde für Lebensmittel und Hygieneartikel gebraucht. Äthiopien trafen Corona-Krise und Lockdown hart. Der Wille der Äthiopier, transparent und zuverlässig in der Partnerschaft zu sein, werde durch mehrfache Danksagung mit Bildern aus Adua von der Verteilung der Spenden und Quittungen an die „Deutsche Geschwisterstadt Gotha“ zum Ausdruck gebracht, so der Verein weiter.

Bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken erlangte der Verein eine „Antragsberechtigung Förderwürdigkeit“ am 23. September für fünf Jahre. Die sei wichtig, um Zuschüsse für Vorhaben erhalten zu können. Der erste Antrag für das Projekt „Kleinbus für das Krankenhaus in Adua“ wurde bereits gestellt.

Der Verein unterstützt auch das Waisenhaus in Adua jährlich mit 1000 Euro. Edda Preuß wurde als Schatzmeisterin vorgestellt.