Autos krachen auf A4 ineinander - Polizei informiert über genauen Unfallhergang

Drei Gleichen  Bei einem Unfall auf der A4 im Landkreis Gotha sind am Donnerstagabend zwei Personen schwer verletzt worden. Die Polizei konnte nun den genauen Unfallhergang rekonstruieren.

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Foto: Jens Wolf / dpa

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Bei einer Kollision ihrer Fahrzeuge sind Donnerstagabend zwei Autofahrer auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Wandersleben und Neudietendorf schwer verletzt worden.

Warum die beiden Wagen, die in Richtung Dresden unterwegs waren, ineinander fuhren, blieb zunächst unklar. Freitagvormittag teilte die Polizei mit, dass nach jetzigem Ermittlungsstand ein 29-Jähriger mit einem VW Caddy hinter einem Sattelzug auf der rechten Fahrspur fuhr und dann auf die mittlere Spur wechselte. Dabei übersah der VW-Fahrer vermutlich einen Opel, der auf der mittleren Spur unterwegs war. Der 68-jährige Fahrer des Opels konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und fuhr ungebremst auf den Caddy auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW in die Mittelleitplanke geschleudert. Der Motorblock vom Caddy riss vom Fahrzeug ab. Der Opel kam von der Straße ab und schleuderte dann wieder auf die Fahrbahn über alle drei Fahrspuren. Die Autos blieben dann auf der linken und mittleren Fahrspur liegen.

29-Jähriger lebensbedrohlich verletzt

Beide Fahrer wurden schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr aus den Autowracks befreit werden. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen des 29-Jährigen wurden zudem als lebensbedrohlich eingestuft.

Eines der Autos fing nach dem Unfall Feuer, konnte aber vom Fahrer des Sattelzuges mit einem Handfeuerlöscher gelöscht werden. Die Räumungsarbeiten dauerten zwei Stunden. In dieser Zeit blieb die Autobahn in Richtung Dresden gesperrt. Kurzzeitig war auch die Fahrbahn in Richtung Eisenach gesperrt.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die weitere Angaben zum Unfallhergang machen können, sich mit der Autobahnpolizei in Waltershausen unter der Telefonnummer 03622/9160 in Verbindung zu setzen. Der Schaden an den beiden Autos liegt bei insgesamt 30.000 Euro. Am Sattelzug entstand ein Schaden in Höhe von 6000 Euro, er war über Trümmerteile gefahren.

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