Wärmebild-Kameras für Feuerwehren der Waltershäuser Ortsteile

Waltershausen  Ein Unternehmen und Feuerwehrvereine tragen Kosten gemeinsam.

Lars Trescher (vorn, links), Chef der Firma LT CNC Technik in Waltershausen, übergibt Stadtbrandmeister Torsten Schlothauer eine von drei Wärmebildkameras, die sein Unternehmen und drei Feuerwehrvereine finanzierten.

Lars Trescher (vorn, links), Chef der Firma LT CNC Technik in Waltershausen, übergibt Stadtbrandmeister Torsten Schlothauer eine von drei Wärmebildkameras, die sein Unternehmen und drei Feuerwehrvereine finanzierten.

Foto: Peter Riecke

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Drei Wärmebildkameras, leistungsfähig und doch nur unter ein Kilogramm schwer, übergab am Montag Lars Trescher, der Inhaber der Firma LT CNC-Technik aus dem Waltershäuser Gewerbegebiet Eisenacher Straße, an die freiwilligen Feuerwehren der Waltershäuser Ortsteile Wahlwinkel, Langenhain und Schmerbach.Die jeweils 1300 Euro teuren Geräte bezahlen sein Unternehmen und die Feuerwehrvereine der Ortsteile gemeinsam.

Zur Übergabe kamen deshalb viele in Uniform, denn die Vereinsmitglieder sind oft auch Mitglieder der Einsatzabteilungen. So gingen die Kameras aus den Händen von Lars Trescher sowie Mario Patz für den Feuerwehrverein Schmerbach, Andreas Meisel für den Feuerwehrverein Wahlwinkel und Tina Möller für den Feuerwehrverein Langenhain an den Wahlwinkler Wehrführer Norbert Reiße, den stellvertretenden Langenhainer Wehrführer Andreas Dennstedt und den Schmerbacher Wehrführer Frank Rilk.

Wenn es brennt, geht es oft um Sekunden. Da ist es hilfreich, wenn man Menschen, seien sie nun orientierungslos oder verletzt oder bewusstlos, auch in stark verqualmten Räumen oder in der Nacht frühzeitig entdeckt. Dazu dienen Wärmebildkameras, deren Bilderzeugung über Infrarotstrahlung anstelle des sichtbaren Lichtes funktioniert. Die Infrarotstrahlung durchdringt auch Rauch und Qualm. Darüber hinaus zeigt das Kamera-Display die gemessene Temperatur an und signalisiert den Grad der Gefährdung auch farblich: über gelb nach orange bis rot bei Temperaturen über 500 Grad. Neben der Personen-Rettung helfen die Kameras außerdem, Glutnester ausfindig zu machen. Das ist für die Löscharbeiten wie auch für die Brandwache wichtig.

Die Wärmebild-Kameras sollen außerdem leicht sein, denn Feuerwehrleute haben im Verlauf der Einsätze bereits genug an Technik zu tragen. Die am Montag übergebenen Geräte erfüllen diese Anforderung. Sie können einfach am Gürtel befestigt werden und zählen laut Lars Trescher zu den leichtesten auf dem Markt.

Sein Engagement begründet der Unternehmer aus der metallverarbeitenden Branche einfach damit, dass die Firma traditionell Vereine in der Region unterstütze. Außerdem sei er selbst Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und wisse um den Nutzen solcher bildgebenden Geräte im Einsatz. Seine Schwester, Tina Möller, gehört ebenfalls seit vielen Jahren der freiwilligen Feuerwehr an.

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