Weitere Modernisierung von Wohnungen in Gotha

Gotha  Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaft wählen neuen Aufsichtsrat. 2020 können Mieter ihre Wohnungen wieder nutzen.

Udo Bender (rechts) erhielt auf der Vertreterversammlung die goldene Ehrennadel des Verbandes der Thüringer Wohnungswirtschaft. Foto: Lutz Ebhardt

Udo Bender (rechts) erhielt auf der Vertreterversammlung die goldene Ehrennadel des Verbandes der Thüringer Wohnungswirtschaft. Foto: Lutz Ebhardt

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Insgesamt 44 Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaft Gotha e.G. (WBG) wählten jetzt einen neuen Aufsichtsrat. Horst Gerisch ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende, Norbert Kaschek und Jutta Markert gehören neue Mitglieder dem Gremium an. Jens Wettstein und Jürgen Schmidt erhielten erneut das Vertrauen der Vertreter. Udo Bender, Jürgen Schmidt, Klaus Exner, Hans Fellmer und Jens Wettstein wurden vom Verband der Thüringer Wohnungswirtschaft für langjähriges Engagement geehrt.

Jedes Jahr Ende Juni kommen der Aufsichtsrat der WBG und der Vorstand zu ihrer Vertreterversammlung zusammen, um mit den Vertreterinnen und Vertretern der rund 2700 Genossenschaftsmitglieder die Ergebnisse des vergangenen Wirtschaftsjahres zu beraten. So auch diesmal im Hotel „Am Schlosspark“, wo zunächst der Jahresbericht 2018 im Mittelpunkt stand, bevor das Gremium für die weitere Entwicklung der ältesten Gothaer Genossenschaft die Beschlüsse fasste.

Dabei präsentierte Steffen Priebe präsentierte den Mitgliedern nicht ohne Stolz einen neuen Meilenstein in der seit neun Jahren anhaltenden positiven Entwicklung. „Im Bankenrating genießen wir bereits seit mehreren Jahren höchstes Vertrauen in unsere Bonität und finanzielle Stabilität“, erläuterte der kaufmännische Vorstand der WBG. Das sei vergangenes Jahr mit dem Top-Ranking „1+“ erneut bestätigt worden. Die aktuelle Zinsentwicklung habe diese Erfolgskurve mit begünstigt.

Mit einer hohen Vermietungsquote von 93 Prozent blicken Vorstand und Aufsichtsrat optimistisch in die Zukunft, welche bereits auf die kommenden Modernisierungsprojekte zur Schaffung modernen und barrierearmen Wohnraums verweist. Die seit 2014 niedrige Leerstandsquote sei durch den sanierungsbedingten Leerzug von 222 Wohnungen aus dem Quartier Berg/Heinoldsgasse beeinflusst worden, die derzeit aufwendig modernisiert werden.

Die Vertreter verfolgten zudem gespannt dem kaufmännischen Bericht und der damit verbundenen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen.

Wie die Pläne des zweitgrößten Wohnungsanbieters für die nächsten Jahre aussehen, das gab Heike Backhaus, technischer Vorstand, bekannt. Im Vordergrund stehen die Modernisierung und Erweiterung des Wohnungsbestandes, berichtete sie.

Gegenwärtig laufen die Bauarbeiten am Berg 1 bis 13 auf Hochtouren. Hier sollen bereits im dritten Quartal des Jahres 2020 die ersten Mieter ihre renovierten und vergrößerten Wohnungen wieder beziehen können, bevor der nächste Bauabschnitt mit der Sanierung vom Berg 2 bis 4 und des ehemaligen Amtshauses startet.

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