Stau nach tödlichem Lkw-Unfall auf A4: Fahrbahn stundenlang gesperrt

Sättelstädt/Waltershausen.  Auf der A4 bei Waltershausen gab es am Freitag zwei Unfälle mit mehreren Lkw, wobei ein Lkw-Fahrer ums Leben kam.

Der Fahrer überlebte den schweren Zusammenprall nicht.

Der Fahrer überlebte den schweren Zusammenprall nicht.

Foto: NEWS5 / Schuchardt

Bei einem schweren Lkw-Unfall auf der A4 ist am Freitagmorgen kurz nach 6 Uhr ein Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus gestorben. Mehrere Lastwagen waren im Stauende aufeinander gefahren, dabei wurde das Führerhaus eines Lasters völlig zerstört. Der Fahrer überlebte den schweren Zusammenprall nicht.

Die A4 in Richtung Dresden war nach dem Unfall seit Stunden gesperrt. Derzeit wird der Verkehr an der Anschlussstelle Waltershausen abgeleitet, weshalb in Waltershausen selbst ein "ziemliches Verkehrschaos" herrscht, wie die Autobahnpolizeiinspektion mitteilt.

Wie die Polizei mitteilt, waren am Unfall zwischen den Anschlussstellen Sattelstädt und Waltershausen drei Lkw beteiligt. Kameraden der Feuerwehr versuchen, zu dem Fahrer im zerstörten Führerhaus zu gelangen. Für ihn kam aber jede Hilfe zu spät. Die beiden Fahrer der stehenden Lkw blieben unverletzt.

Die Ursache für den Auffahrunfall ist derzeit noch unklar. Auch die Identität des verstorbenen Lkw-Fahrers ist nach Polizeiangaben noch unbekannt.

Unfall auf Gegenrichtung eine Stunde zuvor

Grund des Staus war ein Unfall auf der Gegenrichtung ungefähr eine Stunde früher. Ein Lkw hatte die Mittelleitplanke durchbrochen. Der Lkw war Freitagmorgen kurz vor 5 Uhr in Richtung Dresden zwischen Walterhausen und Gotha-Boxberg unterwegs.

Aus bisher unbekannter Ursache kam der Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte dann beim Gegenlenken auf die Seite. Das umgestürzte Fahrzeug blockierte alle drei Fahrspuren der Richtungsfahrbahn Dresden.

Das Führerhaus des Lkw ragte nach Polizeiangaben über die Mittelleitplanke in die linke Spur der Richtungsfahrbahn Frankfurt. Sanitäter vor Ort kümmern sich um den Fahrer, der sich nach dem Unfall selbst aus dem Führerhaus befreien konnte.

Der Fahrer blieb unverletzt, die geladene Holzkohle verteilte sich über die Fahrbahn. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen nach derzeit mit 50.000 Euro angegeben.

Mittlerweile wurde der querliegende Lkw mit Hilfe eines Krans an den rechten Fahrbahnrand verfrachtet. Der Verkehr wird momentan auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Damit löst sich der Stau etwas auf. Da es jedoch an der Anschlussstelle Waltershausen auch immer noch zum Stau kommt, wird es noch Aussage der Autobahnpolizeiinspektion noch dauern, bis die Autobahn wieder komplett frei ist.

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