Artern. Für neue Praxen gibt es Geld. Davon wollte die Medizinerin Geräte anschaffen. Augenscheinlich sind Kriterien für die Förderung erfüllt, doch der Fall ist laut Ministerium „komplex“.

Fördern, bis der Arzt kommt? Das trifft zumindest teilweise zu, um Medizinern Anreize zu geben, sich im ländlichen Raum niederzulassen. Artern zählt mit gerade einmal mehr als 5000 Einwohnern zum ländlichen Raum. Genau dort hat sich nach neun Jahren mit Linda Apel wieder eine Kinderärztin angesiedelt. Für ihre eigene Praxis hoffte Linda Apel auf eine Förderung des Freistaats, die sie nicht bekam. Die Ablehnung ihres Förderantrages kam von höchster Stelle aus den Amtsstuben des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF). Und das, obwohl die Kriterien für eine Förderung in ihren Augen vorlägen. Das sorgt für Unverständnis.