7,3 Millionen Euro fließen in den Südharz

Nordhausen.  Der Freistaat hat dem Landkreis Nordhausen neuerlich Bedarfszuweisungen bewilligt.

Das Landratsamt in Nordhausen

Das Landratsamt in Nordhausen

Foto: Roland Obst

Der Landkreis bekommt in diesem Jahr 7,3 Millionen Euro Bedarfszuweisungen vom Land. „Das ermöglicht uns nun, den Haushalt bis Jahresende auszugleichen“, zeigte sich Landrat Matthias Jendricke (SPD) am Montag „sehr zufrieden“.

Beantragt hatte der Kreis ursprünglich rund zehn Millionen Euro. Zwischenzeitlich allerdings gab es mehrere Haushaltsverschiebungen, bekam der Kreis beispielsweise mehrere zusätzliche Einnahmen, so 2,8 Millionen Investpauschale vom Land.

Jendricke zufolge muss dank der Bedarfszuweisung der Landkreis keinen einzigen Euro für den Neubau des Humboldt-Gymnasiums selbst aufbringen: Die Servicegesellschaft als Bauherr müsse keine zusätzlichen Kredite aufnehmen, der Landkreis damit an diese auch keine zusätzlichen Mietzahlungen leisten. „Das Land hat erkannt, dass es eine wichtige Aufgabe ist“, so Jendricke zum Humboldt-Neubau. „Und es hat gewürdigt, dass wir in umfangreichem Stil auch Fördermittel aus anderen Programmen einwarben, also nicht einfach auf Bedarfszuweisungen warteten.“

In den nächsten Tagen sei mit der Haushaltsgenehmigung zu rechnen. Das Haushaltssicherungskonzept hatte das Landesverwaltungsamt schon im Juli genehmigt. Die Klage gegen den Freistaat in Bezug auf den kommunalen Finanzausgleich soll nun zurückgenommen werden, der Kreistag muss dies allerdings noch absegnen.

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