8000 Gelbe Tonnen sind im Kreis Nordhausen schon verteilt worden

Norman Reinz (links) und Bodo Reuter von den Nordhäuser Stadtwerken verteilen Gelbe Tonnen im Landkreis.

Norman Reinz (links) und Bodo Reuter von den Nordhäuser Stadtwerken verteilen Gelbe Tonnen im Landkreis.

Foto: Jens Feuerriegel

Nordhausen.  Ab Mai kommen die Tonnen zum Einsatz. Bis dahin erfolgt die Entsorgung der Verpackungsabfälle noch über die Gelben Säcke.

Das Verteilen der Gelben Tonnen im Landkreis Nordhausen liege gut im Zeitplan, berichtet Jessica Piper, Sprecherin des Landratsamtes. Insgesamt seien bereits 8000 Behälter verteilt worden. Pro Tag schaffen die Männer der Nordhäuser Stadtwirtschaft 500 bis 600 Behälter.

Vor Ostern begann die Ausgabe in Bleicherode. Abgeschlossen sei die Verteilung bereits in den Ortschaften von Ellrich. Auch die meisten Orte der Gemeinde Harztor haben inzwischen eine Gelbe Tonne erhalten. Für den gesamten Landkreis sind erst einmal 22.000 vorgesehen, davon allein 7000 in der Stadt Nordhausen.

Zunächst erhalten nur die privaten Haushalte die neuen Tonnen, betont Frank Rumpf, Betriebsleiter der Stadtwirtschaft. Das Gewerbe sei erst in der zweiten Phase dran.

Bis Ende April läuft die Entsorgung von Verpackungsabfällen allerdings noch über die Gelben Säcke. Erst ab 3. Mai können die Entsorgungstouren umgestellt und die Gelben Tonnen entleert werden, erklärt Jessica Piper.

Der gewohnte Abfuhr-Rhythmus soll beibehalten werden. Das heißt: Alle zwei Wochen ist die Abholung. Am System der Wertstoffsammlung ändert sich nichts. Für die Tonnen, die maximal 240 Liter fassen können, gelten die selben Regeln wie für die Säcke: Metalldosen, Büchsen und Leichtstoffverpackungen, die mit dem Grünen Punkt gekennzeichnet sind, werden gesammelt und entsorgt. Jede Tonne verfügt über einen Transponder, damit die Entsorger wissen, wo welcher Behälter steht. Die Schüttung werde nicht bemessen.

Die Stadtwerker freuen sich über den Einzug der Tonnen. Das Einsammeln der Säcke sei besonders mühselig, sagen sie, und bei Wind und Wetter oft ein Ärgernis. Großwohnanlagen in den Städten, die über eine Mülleinhausung verfügen, dürfen allerdings weiterhin die Gelben Säcke verwenden.