Wacker Nordhausen kickt für den guten Zweck und spendet 500 Euro

Nordhausen  Wacker Nordhausens Profis spielen in Ellrich gegen eine starke Kreisauswahl für den guten Zweck und spenden 500 Euro aus der Mannschaftskasse.

Ganz nah dran und gut versorgt waren auch die jüngsten Fans bei Wackers 7:1-Auftritt (im Bild Mounier Chaftar) gegen die Kreisauswahl vor 700 Zuschauern. 

Ganz nah dran und gut versorgt waren auch die jüngsten Fans bei Wackers 7:1-Auftritt (im Bild Mounier Chaftar) gegen die Kreisauswahl vor 700 Zuschauern. 

Foto: Christoph Keil

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Appenrodes Bürgermeister Ingmar Flohr plaudert gut gelaunt mit dem eine dicke Zigarre rauchenden Wacker-Präsidenten Nico Kleofas am Spielfeldrand. Flohr hatte die Idee, ein Benefizspiel für den Feuerwehrnachwuchs in Ellrich auszurichten. Kleofas war sofort dabei und am Samstagabend wollten auf dem Riesenberg-Sportplatz immerhin 732 Zuschauer das Spiel der Regionalliga-Profis gegen die Nordhäuser Kreisauswahl sehen.

Auch Jens Ludwig stand beim 7:1 (3:1) in Ellrich am Spielfeldrand. „Da sind etliche Kicker dabei, die bei uns - bei Wacker - ausgebildet wurden“, so der frühere Spitzenspieler und heutige Nachwuchstrainer. Vor allem ruhten die Augen auf Alexander Ludwig, seinem Sohn, der für Auleben in der Kreisoberliga spielt. „Die machen das richtig gut“, meinte Ludwig und stand mit seiner Meinung nicht alleine da. Die Nordhäuser Profis wirkten wie beim Spiel gegen Kassel vom harten Training erschöpft. So kamen die mutigen „Helden der Kleisklasse“ zu einigen schönen Angriffen. Gekrönt wurden die vom 1:2 durch Sebastian Drößler. Der Stürmer aus Niedersachswerfen schloss einen Konter mit einem tollen Lupfer über Keeper Glinker ab.

Weil die Bielener Riemekasten und Daunus die Abwehr gut zusammenhielten, schaffte Wacker die eigentlich obligatorischen zehn Tore nicht. „Das war unser Ziel. Meine Mannschaft hat das toll gemacht, obwohl wir ja nicht eingespielt waren“, sagte Auswahltrainer Knut Bernsdorf, der das Amt mit Christan Back ausübte. Als Benjamin Maahs (Bleicherode) dann kurz vor Schluss fast noch den Elfmeter von Mounir Chaftar parierte, da gab es erneut Beifall auf offener Szene für den Außenseiter. Die Amateure, aber auch die Profis schnauften. Der harte Samstag war geschafft. Ingmar Flohr freute sich über 2600 Euro, denn Wacker steuerte noch 500 Euro aus der Mannschaftkasse bei. „Damit wollen wir einen Bekleidungspool für unseren Ellricher Feuerwehrnachwuchs entstehen lassen“, sagte Flohr und Wackers Kicker bekamen für ihren tollen Einsatz gleich noch ein herzhaftes Abendbrot mit den Kreisliga-Kickern serviert.

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