Nordhausen. Der NUV aus Nordhausen möchte dazu beitragen, Flüchtlinge aus der Ukraine schneller in einen Job zu vermitteln. Unterstützung erhalten die Unternehmer dabei aus Erfurt.

Mit Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt startet der Nordthüringer Unternehmerverband (NUV) ein Pilotprojekt. Ziel des Projektes ist es, Ukrainer leichter aus dem Bürgergeld zu holen und in eine Arbeit zu vermitteln. Dabei solle es sich um Arbeitsplätze handeln, wo ein vorher absolvierter Sprachkurs nicht notwendig ist. „Die Flüchtlinge können die deutsche Sprache direkt beim Arbeiten lernen“, erklärt Nils Neu, Vorsitzender des NUV. „Es ist ein guter Ansatz der Landesregierung, so etwas einmal unbürokratisch auszuprobieren“, freut sich Neu über die Unterstützung aus Erfurt. Unternehmer aus dem Landkreis hätten bereits Interesse signalisiert, sich am Projekt zu beteiligen. Die Arbeitsverträge in Branchen wie Landwirtschaft, Gastronomie oder Pflege, sind auf ein Jahr ausgelegt.