Badeaufsicht für Klettenberger Bad steht fest

Klettenberg.  Die Gemeinde Hohenstein entschied sich erneut für das Badehaus-Team.

Andreas Gerbothe (CDU), Bürgermeister von Hohenstein (links) und Badehaus-Geschäftsführer Jens Eisenschmidt bei der Vertragsunterzeichnung.

Andreas Gerbothe (CDU), Bürgermeister von Hohenstein (links) und Badehaus-Geschäftsführer Jens Eisenschmidt bei der Vertragsunterzeichnung.

Foto: Marlies Biernat

Nach zwölf erfolgreichen Jahren soll das Team vom Badehaus Nordhausen auch in den nächsten Jahren bis 2023 für die Badeaufsicht im Freibad Klettenberg verantwortlich sein. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag schlossen dieser Tage die Gemeinde Hohenstein und das Nordhäuser Kommunalunternehmen.

Bei aller Freude über die hohe Akzeptanz des Freibades weist Bürgermeister Andreas Gerbothe (CDU) auf die hohen Betreibungskosten – im Schnitt der vergangenen drei Jahre waren rund 53.100 Euro aufzubringen. Nur 15.500 Euro Einnahmen standen dem gegenüber.

„Aber es ist die einhellige Meinung des Gemeinderates, diese Infrastruktur für unsere Einwohner und vor allem für unsere Kinder aufrechtzuerhalten“, so Gerbothe. Mehr Unterstützung wünscht er sich von der Landes- oder Bundespolitik. „Denn immerhin erklären deren Vertreter wiederkehrend, wie wichtig zum Beispiel der Schwimmunterricht für die Schulkinder ist.“

2025 steht eine große Investition an. Denn der Gesetzgeber schreibt ab diesem Jahr auch für das Klettenberger Freibad eine umlaufende Überlaufrinne für das Schwimmerbecken und die Wasseraufbereitung vor. „Allein können wir das auf keinen Fall stemmen. Dieses Vorhaben kann nur mit Fördermitteln realisiert werden”, so Gerbothe. Die Hohensteiner Bauhof-Mitarbeiter hätten bisher immer eine Top-Wasserqualität vorgehalten.