Baustart für Wohnhaus in Albert-Traeger-Straße in Nordhausen nicht vor 2024

Blick auf die Baugrube, wo bis vor Kurzem noch das Schwesternwohnheim stand.

Blick auf die Baugrube, wo bis vor Kurzem noch das Schwesternwohnheim stand.

Foto: Susanne Schedwill

Nordhausen.  Aktuelle Baupreise bereiten der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft große Sorgen.

Der große Neubau, den die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in der Albert-Traeger-Straße plant, verzögert sich. Aktuell werde dort das Fundament des alten Schwesternwohnheimes, das abgerissen worden ist, zerkleinert und beräumt, berichtet SWG-Chefin Inge Klaan. Mit einem Baustart rechnet sie angesichts der gegenwärtigen Entwicklung der Baupreise allerdings nicht vor 2024.

„Die aktuellen Baupreise, die Probleme der Materialverfügbarkeit, die vollen Auftragsbücher unserer Auftragnehmer lassen gegenwärtig keine Realisierung zu“, erklärt Inge Klaan. „Eine Realisierung muss ich gegenwärtig von einer staatlichen Förderung abhängig machen. Dazu bin ich seit einigen Monaten mit den zuständigen Ministerien im Gespräch.“ Leider gebe es bisher keine positiven Signale. Deshalb konzentriere sich die SWG jetzt erst einmal auf die Bestandssanierung. „Für alles andere müssen wir eine Marktberuhigung abwarten“, sagt Klaan.

Anstelle des einstigen Schwesternwohnheims soll ein moderner Neubau mit 2-, 3- und 4-Raum-Wohnungen entstehen.